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Draculas Witwe (1988)
Regie: Christopher Coppola
Mit: Sylvia Kristel, Josef Sommer, Lenny von Dohlen, Angus Scrimm u.a.
Mediabook (Blu-ray & DVD) | Wicked Vision Media | Shop-Exklusive Edition


Sie sind mitten unter uns


Hollywood, 1988. Die Neonlichter flackern, Saxophonklänge hängen im feuchten Nachtair, und irgendwo in den Straßen von Tinseltown streift eine Frau umher, die eigentlich nicht mehr unter den Lebenden sein sollte. Raymond Everett, der Besitzer des Hollywood House of Wax, empfängt eine Lieferung wertvoller Antiquitäten aus dem rumänischen Poenari – und erhält dabei eine sechste Kiste, obwohl er nur fünf bestellt hat. Was sich darin verbirgt, wird sein Leben für immer verändern: Vanessa Dracula, die Witwe des Grafen, ist erwacht – und sie hat Hunger.


So beginnt einer der eigenartigsten, schillerndsten und zugleich unbekanntesten Vampirfilme der späten Achtzigerjahre. Produziert unter dem Banner von Dino De Laurentiis' kurzlebigem DEG-Studio, markiert der Film das Regiedebüt von Christopher Coppola und bewegt sich entschlossen zwischen Noir-Ästhetik, Gore-Horror und atmosphärischem B-Movie-Charme – mal holprig, mal überraschend effektvoll, aber nie gleichgültig.


Sie sind mitten unter uns – nachts streifen sie durch die Städte auf der Suche nach neuen Opfern. Raymond Everett hätte es sich nie träumen lassen, dass in seinem Wachsfigurenkabinett eines Tages eine schöne, geheimnisvolle Frau auftaucht, die behauptet, Graf Draculas Witwe zu sein. Doch ihre Blutgier beweist ihm rasch, dass Vampire noch nicht ausgestorben sind. Er gerät in einen mörderischen Albtraum aus Blut, Gewalt und Tod, denn Vanessa Dracula tobt sich in der City aus. Doch ein junges Mädchen hat die Kraft und den Mut, Raymond aus der Hölle der Untoten zu befreien.


Der Regisseur: Christopher Coppola


Christopher R. Coppola, geboren am 25. Januar 1962 in Los Angeles County, Kalifornien, ist amerikanischer Filmemacher und Mitglied der berühmten Coppola-Familie. Sein Vater August Coppola war Literaturprofessor, seine Mutter Joy Vogelsang Tänzerin und Choreographin. Er ist ein Neffe von Francis Ford Coppola und Talia Shire sowie der ältere Bruder von Nicolas Cage, der seinen bürgerlichen Namen Coppola gegen einen Künstlernamen eintauschte, um im Schatten seiner berühmten Familie seinen eigenen Weg zu gehen. Auch Christopher schlug einen eigenständigen Kurs ein – wenn auch hinter der Kamera.


Er studierte Musikkomposition an der University of Redlands und schloss später am San Francisco Art Institute mit einem Bachelor of Fine Arts in Film ab. „Draculas Witwe" war sein Spielfilmdebüt – und er trat damit in eine Fußstapfe, die kaum imposanter hätte sein können: Vier Jahre später würde sein Onkel Francis Ford Coppola mit „Bram Stokers Dracula" seine eigene, opulente Vampirvision auf die Leinwand bringen. Der Unterschied zwischen den beiden Coppolas könnte dabei kaum größer sein: Während Francis eine sinnlich-luxuriöse Interpretation des Stoffes schuf, voller kunstvoller Bilder, entstand unter Christophers Regie ein atmosphärischer B-Film mit unverkennbarem Low-Budget-Charme, der gerade deshalb seinen ganz eigenen Reiz entwickelt.


Nach „Draculas Witwe" drehte Christopher Coppola eine Reihe weiterer Filme, darunter den Thriller „Deadfall" (1993), den Western „Gunfighter" (1998), die Komödie „Palmer's Pick-Up" (1999), das Sunset-Boulevard-Pendant „Bel-Air" (2000), die Genre-Komödie „G-Men from Hell" (2000) und schließlich den weiteren Vampirfilm „Sacred Blood" (2015). Außerdem gründete er 2006 das digitale Filmfestival PAH-FEST (Project Accessible Hollywood) in New Mexico, das er seitdem durch die USA sowie nach Deutschland und Slowenien geführt hat. 2013 wurde er von Gouverneur Jerry Brown in den California Arts Council berufen und lehrte am San Francisco Art Institute als Professor.


Christopher Coppola ist ein Filmemacher, der stets seinen eigenen Weg gegangen ist – abseits der glänzenden Highways Hollywoods, mit einem erklärten Interesse an unabhängigem, experimentierfreudigem Kino. Dass er das Wicked-Vision-Mediabook persönlich empfohlen und sogar mit einem Autogramm versehen hat, unterstreicht, wie sehr ihm diese frühe Arbeit noch immer am Herzen liegt.


Die Darstellerin: Sylvia Kristel


Sylvia Kristel wurde am 28. September 1952 in Utrecht geboren und wuchs in einem streng calvinistischen Elternhaus auf. Ursprünglich wollte sie Lehrerin werden, verdiente sich ihren Lebensunterhalt aber zunächst als Sekretärin und Fotomodell – ehe sie 1973 den Wettbewerb Miss TV Europe gewann und damit ihre Karriere als Schauspielerin ins Rollen brachte. Die Produzenten des geplanten Films „Emmanuelle" wurden auf sie aufmerksam und boten ihr spontan die Hauptrolle an. Der Film entwickelte sich in Frankreich und international zu einem Riesenerfolg – in Paris lief er acht Jahre lang im Programm und lockte Millionen von Zuschauern in die Säle. Das ikonische Filmplakat, das sie halbnackt in einem Rattansessel sitzend zeigt, wurde zu einem Sinnbild der sexuellen Revolution jener Jahre.


In den folgenden Jahren blieb Kristel dem Genre zunächst treu, übernahm aber auch anspruchsvollere Rollen: Sie spielte die Lady Chatterley (1981) und verkörperte die Spionin Mata Hari (1985). Insgesamt wirkte sie in über 50 Filmen mit. Ihr berichteter IQ von 164, ihre Beherrschung von vier Sprachen – Niederländisch, Englisch, Italienisch und Französisch – und ihr unstillbarer Intellekt standen in einem bemerkenswerten Kontrast zu den Rollen, die ihr das Kino zuwies.


In „Draculas Witwe" übernahm Sylvia Kristel eine grundlegend andere Rolle als alles, womit ihr Publikum sie bisher kannte: Vanessa Dracula ist keine Verführerin im klassischen Sinne, sondern eine Kreatur der Nacht – kalt, grausam und von einer finsteren Entschlossenheit getrieben. Als Vampirin ist sie wirklich furchterregend und bösartig, nutzt ihre Verführungskraft zu ihrem Vorteil, und selbst Kritiker, die dem Film insgesamt skeptisch gegenüberstehen, räumen ein, dass die Darstellerin in einzelnen Schlüsselmomenten echte Menschlichkeit in die Figur zu legen versteht. Es war ihr einziger Ausflug ins Horrorgenre – und ein mutiger dazu.


2004 inszenierte Kristel den Kurzfilm „Topor et moi", der sich mit dem Beginn ihrer Karriere auseinandersetzt; er blieb ihre einzige Regiearbeit. In ihrer 2006 erschienenen Autobiografie offenbarte sie Misshandlungen in der Kindheit sowie persönliche Kämpfe, die ihre Karriere begleiteten. Am 17. Oktober 2012 starb Sylvia Kristel im Alter von 60 Jahren in Amsterdam an den Folgen einer Krebserkrankung – eine der markantesten Erscheinungen des europäischen Kinos, deren Facettenreichtum weit über das Erotikfach hinausging.


Der Darsteller: Angus Scrimm


In einer der eindrucksvollsten Nebenrollen des Films ist eine echte Horror-Legende zu erleben: Angus Scrimm, bürgerlich Lawrence Rory Guy, wurde am 19. August 1926 in Kansas City, Kansas geboren. Seinen Künstlernamen – eine Kombination aus dem Namen eines Verwandten und dem englischen Wort für einen Bühnenvorhang (scrim) – wählte er bewusst, als er begann, sich in der Welt des Kinos einen Namen zu machen.


Bevor er jedoch zur Horror-Ikone wurde, hatte Scrimm eine bemerkenswert vielseitige Karriere hinter sich: Er schloss sein Studium an der University of Southern California ab, schrieb als Journalist für den Los Angeles Herald Examiner, das TV Guide-Magazin und andere Publikationen und verfasste Liner Notes für Schallplattenveröffentlichungen großer Künstler – darunter Frank Sinatra, die Beatles, Nat King Cole, Ella Fitzgerald und Artur Rubinstein. Für eine dieser Liner Notes erhielt er sogar einen Grammy, damals noch unter seinem bürgerlichen Namen Rory Guy.


Seinen großen Durchbruch als Schauspieler erlebte er 1979, als er mit Regisseur Don Coscarelli in „Phantasm – Das Böse" zusammenarbeitete. Seine Darstellung des „Tall Man" – eines übernatürlichen, bedrohlichen Bestatters mit erhobenen Brauen und einem eiskalten Blick – wurde sofort zur Sensation und machte ihn zum festen Bestandteil des Horror-Kanons. Seine imposante Statur, der unheimlich ruhige Auftritt und die berühmte Zeile „Boyyyy!" wurden zu Signaturelementen, die Generationen von Zuschauern in ihre Albträume folgten. Er spielte die Rolle in insgesamt fünf Phantasm-Filmen.


In „Draculas Witwe" gibt Scrimm den Van-Helsing-Abkömmling Helsing – eine herrlich skurrile Besetzung, die dem Film einen weiteren Hauch von Horror-Geschichte einhaucht. In einer der denkwürdigsten Szenen des Films nimmt dieser harmlos wirkende ältere Herr in einem Leichenschauhaus einen Hammer heraus und treibt einem Leichnam einen Pfahl durch das Herz mit den Worten: „Im Namen meines Großvaters vernichte ich dich." Absurd, komisch und doch irgendwie grandios – ganz in der Tradition des großen B-Film-Handwerks.


Angus Scrimm verstarb am 9. Januar 2016 in Tarzana, Kalifornien im Alter von 89 Jahren. Er hinterließ ein Vermächtnis, das weit über den Horror hinausgeht: Ein intellektueller, gütiger und warmherziger Mensch, dessen riesige Präsenz auf der Leinwand mit einer ebenso großen Menschlichkeit abseits der Kamera kontrastierte – und der bis zuletzt mit echter Begeisterung auf seine Fans und sein Werk blickte.


Der Film: Blut, Noir und Neonlichter


„Draculas Witwe" ist kein Film, der sich leicht in eine Schublade stecken lässt. Christopher Coppola verfolgt einen ausgeprägten Noir-Ton, insbesondere durch die Erzählerstimme, die Tinseltown mit dem nüchtern-melancholischen Blick eines müden Detektivromans kommentiert – gepaart mit erdigem Achtziger-Gore und jenem spezifischen Flair eines unabhängig produzierten B-Films, dem man seine Entstehungsumstände zwar ansieht, der aber nicht aufhört, eine eigene Atmosphäre zu entwickeln. Die Darbietungen sind bewusst übertrieben, doch das Können der Besetzung bewahrt den Film davor, sich aufgesetzt anzufühlen. Er ist wunderschön gefilmt, mit lebhaften Farben anstelle natürlicher Beleuchtung, die an bewegte Illustrationen von Basil Gogos' berühmten Monster-Cover-Gemälden erinnern.


Das Wachsfigurenkabinett als Schauplatz – mit seinen erstarrten Ungeheuern und Mördern – ist ein cleverer dramaturgischer Rahmen: Mitten unter lebenden Toten schläft die Untote. Hollywood selbst, von der Kamera als nasses, dunkles Neonlabyrinth eingefangen, wird zum Mitdarsteller. Es gibt einige wirklich stimmungsvolle Creepshow- und EC-Comics-Lichtmomente, einen spürbaren Noir-Einschlag und handgemachte Gore-Effekte, die für ihr Budget mehr als ordentlich funktionieren.


Der Film versteht sich dabei gut als eigenartiger Begleiter zum gleichjährigen „Vampire's Kiss", in dem Nicolas Cage – Christophers jüngerer Bruder – seine völlig enthemmte Vampirperformance ablieferte. Zusammen bilden die beiden Werke so etwas wie ein inoffizielles Coppola-Familien-Vampiruniversum: exzentrisch, urban, von pulsierendem Neon durchflutet und vollständig auf seine eigene Art verrückt.


Lenny von Dohlen als Raymond Everett bringt die notwendige Portion Überforderung und unfreiwillige Komik mit, die die Figur des überrumpelten Museumsbetreibers braucht. Josef Sommer trägt die Ermittlerhandlung als Lieutenant Hap Lannon mit routinierter Würde, auch wenn der wortkargen Noir-Figur ein wenig Raum zum Aufblühen fehlt. Angus Scrimm stiehlt in seinen knappen Szenen mühelos die Show. Und Sylvia Kristel verleiht Vanessa Dracula jene rätselhafte Kälte, die die Figur braucht – eine Frau aus einer anderen Zeit, fremd und unbegreiflich inmitten des grellen Hollywooder Nachtlebens.


Wer den Film mit den Maßstäben eines Großproduktionshorrors misst, wird enttäuscht sein. Wer ihn als das nimmt, was er ist – ein atmosphärisch dichter, handgemachter B-Vampirfilm der Spät-Achtziger, mit einem echten Gefühl für Noir, schrägen Figuren und dem unvergleichlichen Charisma von Sylvia Kristel –, findet hier ein verborgenes Juwel des Genres, das seine Wiederentdeckung verdient hat.


Das Mediabook von Wicked Vision Media


Wicked Vision Media hat sich in den letzten Jahren als einer der verlässlichsten deutschen Spezialisten für die aufwendige Heimkinopublikation von Horror- und Kultfilm-Raritäten etabliert. Mit dem Mediabook zu „Draculas Witwe" legen die Macher einmal mehr die Latte für Genre-Editionen hoch – und das zu Recht, denn dieser Veröffentlichung kommt eine besondere Bedeutung zu: „Draculas Witwe" erscheint hier zum allerersten Mal weltweit auf Blu-ray Disc, in enger Zusammenarbeit mit Christopher Coppola selbst entwickelt.


Dabei hat der Film eine bewegte Geschichte hinter sich: Auf VHS war er einst ungekürzt mit FSK-18-Freigabe erhältlich, wurde 1990 von der BPjS indiziert und erst nach Ablauf von 25 Jahren, im Jahr 2015, wieder freigegeben. 2003 erschien er kurzzeitig auf DVD bei Kinowelt – doch die weltweite Blu-ray-Premiere blieb Wicked Vision vorbehalten.


Das Mediabook präsentiert den Film ungekürzt in einer Laufzeit von 86 Minuten im Bildformat 1,85:1 (1080p) auf BD-50. Der Ton liegt in DTS-HD Master Audio 2.0 in Deutsch und Englisch vor, ergänzt durch deutsche und englische Untertitel. Das Erscheinungsbild der Edition ist standesgemäß hochwertig: Ein stabiles Hardcover-Gehäuse, zwei Discs (Blu-ray und DVD) sowie ein umfangreiches Begleitbuch machen diese Veröffentlichung zur ernsthaften Referenzedition des Titels.


Die Extras – ausführlich vorgestellt


Das Bonusmaterial dieser Edition ist bemerkenswert reich bestückt und konzentriert sich ganz auf den Regisseur und den Entstehungsprozess des Films. Die Blu-ray bietet dabei mehr Bonusmaterial als die DVD, die jedoch ebenfalls mit den wesentlichen Extras ausgestattet ist.


Auf der Blu-ray wartet als erster Programmpunkt ein Audiokommentar mit Regisseur Christopher Coppola und Filmhistoriker Steve Haberman. Solche gemeinsamen Kommentarspuren sind die dankbarsten Begleiter beim Wiederentdecken eines Films, weil sie Produktionshintergründe, historische Einordnung und persönliche Anekdoten zu einem lebendigen Bild verweben. Haberman als Genre-Kenner und Coppola als Schöpfer des Films ergänzen einander dabei auf eine Weise, die dem Zuschauer einen echten Mehrwert bietet.


„Behind the Bite" ist ein Interview mit Regisseur Christopher Coppola, das direkt hinter die Kulissen seiner Vampirgeschichte führt: Wie entstand die Idee? Wie verlief die Zusammenarbeit mit Sylvia Kristel? Was wollte Coppola erzählen, und was gelang – oder gelang nicht ganz wie geplant? Dieses Gespräch dürfte für alle, die den Film mit Interesse verfolgt haben, unverzichtbar sein.


„The Story of The DigiVangelist" beleuchtet eine weniger bekannte Seite von Christopher Coppola: seinen Weg als digitaler Filmemacher und Fürsprecher eines zugänglichen, unabhängigen Kinos – jene Haltung, die auch sein PAH-FEST-Festival prägt und die seine gesamte Karriere als roter Faden durchzieht. Ein aufschlussreiches Porträt eines Mannes, der das Kino immer als demokratisches Medium verstanden hat.


„Ein Gespräch zwischen Editor Tom Siiter und Regisseur Christopher Coppola" führt unmittelbar in die Montage des Films. Schnitt ist die zweite Regie, und kaum jemand kennt einen Film so gut wie jener, der ihn am Schneidetisch zusammensetzt. Tom Siiter und Coppola blicken gemeinsam auf ihre Arbeit zurück und beleuchten, wie aus dem gedrehten Material der Film wurde, den wir heute sehen.


„Ein Gespräch zwischen Filmemacher Alain Silver und Regisseur Christopher Coppola" rundet das Interview-Quartett ab. Alain Silver ist als Autor und Forscher einer der profundesten Kenner des amerikanischen Film Noir – sein Gespräch mit Coppola dürfte besonders die filmästhetischen Wurzeln und stilistischen Einflüsse des Films beleuchten und „Draculas Witwe" in einen größeren kulturellen und kinematographischen Kontext stellen.


Ergänzt wird das Blu-ray-Bonusprogramm durch eine Bildergalerie sowie den originalen Trailer.


Die DVD enthält ebenfalls den Audiokommentar mit Christopher Coppola und Steve Haberman, dazu „Behind the Bite", „The Story of The DigiVangelist", die Bildergalerie und den Trailer.


Die Shop-Exklusive Edition – besonders empfohlen


Die Shop-Exklusive Edition ist auf lediglich 666 Stück limitiert – eine Zahl, die mit einem Augenzwinkern gewählt wurde und dem Genre alle Ehre macht. Erhältlich ist diese Ausgabe ausschließlich im Online-Shop von Wicked Vision unter www.wicked-shop.com.


Zum Lieferumfang gehört eine Artcard mit dem persönlichen Autogramm von Regisseur Christopher Coppola, der diese Edition ausdrücklich empfohlen hat – ein schönes Zeichen der Wertschätzung, das aus einer bloßen Disc-Veröffentlichung etwas Persönliches und Handsigniertes macht. Das 24-seitige Booklet mit einem Essay von Christoph N. Kellerbach bietet fundierte Hintergrundinformationen: filmhistorische Einordnung, Produktionsgeschichte, Analyse des Regiedebüts und Würdigung der Darstellerinnen und Darsteller – kurzum ein kleines Kompendium zu einem Werk, das seine Aufarbeitung längst verdient hatte.


Wer Vampirkino der Achtziger schätzt, wer die Geschichte des amerikanischen B-Films liebt oder wer schlicht ein Faible für hochwertig aufbereitete Raritäten hat, findet hier eine Edition, die den kleinen, eigenartigen Reiz ihres Gegenstands vollständig versteht und ihm mit Respekt und Leidenschaft begegnet.


Draculas Witwe – endlich in HD, endlich vollständig, endlich gewürdigt.