The Devil’s Deal von Lee Won-tae überzeugt als hochspannender Polit-Thriller, der den Zuschauer in ein düsteres Netz aus Macht, Korruption und skrupellosen Allianzen entführt. Ähnlich wie bei House of Cards entfaltet der Film eine dichte Atmosphäre, in der Intrigen und politische Abgründe den Takt angeben.
Handlung und Atmosphäre
Im Zentrum des Films steht der engagierte Politiker Jeon Hae-woong, der in Busan den ambitionierten Schritt wagt, sich als Kongressabgeordneter zu bewerben. Schnell wird sein politisches Streben zum Spielball korrupter Einflüsse, als er Zugang zu streng geheimen Plänen erhält. Sein Weg an die Macht führt ihn in Kontakt mit mafiösen Geschäftsleuten und brutalen Straßengangs – und hinterlässt eine Spur aus überfahrenen Idealen und, buchstäblich, über Leichen. Der Film nutzt diese düstere Prämisse, um die Abgründe der politischen Welt zu beleuchten und stellt dabei die Frage, wie weit man gehen darf, wenn der Preis die eigene Seele ist.
Regie und Inszenierung
Lee Won-tae, der bereits mit The Gangster, The Cop, The Devil überzeugte, bringt in The Devil’s Deal erneut sein Gespür für Spannung und tiefgründige Charakterporträts zum Ausdruck. Die Regie ist präzise und mutig – es gelingt, eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen, in der jeder Dialog und jede Einstellung das Gefühl von drohender Gefahr verstärkt. Der Film ist kunstvoll inszeniert, mit einer visuellen Sprache, die sowohl die urbane Kälte von Busan als auch das finstere Herz der politischen Maschinerie widerspiegelt.
Schauspielerische Leistungen
Die Besetzung überzeugt durch eine starke schauspielerische Präsenz.
- Cho Jin-woong liefert eine beeindruckende Darstellung, die den inneren Konflikt und die moralische Zerrissenheit seines Charakters spürbar macht.
- Kim Mu-yeol und Lee Sung-min glänzen in Nebenrollen, indem sie den undurchsichtigen Machenschaften der Unterwelt glaubhafte Tiefe verleihen.
- Son Yeo-eun, Kim Min-jae und Choi Min-cheol runden das Ensemble ab und tragen dazu bei, dass jeder Charakter – so schillernd und widersprüchlich er auch sein mag – in einem dichten Netz aus Loyalität, Verrat und Ambition verankert ist.
Drehbuch und Themen
Das Drehbuch von The Devil’s Deal ist clever konstruiert und entfaltet eine Vielzahl von politischen und moralischen Fragestellungen. Es wird kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es darum geht, die Schattenseiten der Macht aufzudecken. Die Spannung wird durch unerwartete Wendungen und eine dichte, oft klaustrophobische Inszenierung der politischen Arena aufrechterhalten. Die Verstrickungen zwischen Politik, organisiertem Verbrechen und persönlichen Ambitionen schaffen ein vielschichtiges Bild, das den Zuschauer zum Nachdenken anregt.
Das Mediabook der Busch Media Group
Besonders hervorzuheben ist das neu erschienene Mediabook der Busch Media Group, das als ergänzendes Sammlerstück den Film noch greifbarer macht. Mit einem 16-seitigen Booklet, einem abnehmbaren Deckblatt sowie einem Cover ohne FSK und einer individuellen Seriennummer bietet es nicht nur informative Hintergründe, sondern auch exklusive Einblicke in die Produktion. Die Trailershow, die ebenfalls Teil des Extras ist, rundet das Erlebnis ab und macht The Devil’s Deal zu einem Muss für Fans anspruchsvoller Thriller und politischer Dramen.
Fazit
The Devil’s Deal ist ein Film, der sowohl durch seine spannende Erzählweise als auch durch seine tiefgründigen politischen Themen besticht. Lee Won-tae gelingt es, eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, in der der Zuschauer unweigerlich in das Netz aus Machtspielen und Intrigen hineingezogen wird. Die starken schauspielerischen Leistungen und das intelligente Drehbuch machen den Film zu einem herausragenden Beitrag im Genre des Polit-Thrillers. Ergänzt durch das sorgfältig gestaltete Mediabook der Busch Media Group, bietet The Devil’s Deal nicht nur ein cineastisches Erlebnis, sondern auch ein exklusives Sammlerstück für alle Liebhaber des Genres.