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Nicolas Kim Coppola wollte nicht den Eindruck erwecken auf Grund seines Onkels Francis Ford Coppola und seiner Tante Talia Shire als Schauspieler Karriere machen zu wollen. Also suchte er sich einen Künstlernamen aus, den er sich von der Comic-Figur Luke Cage borgte. Sein neuer Name war Nicolas Cage. Zu Beginn seiner Karriere war er entweder in Komödie wie „Valley Girl“ oder anspruchsvollen Filmen wie „Birdy“ zu sehen. 1996 bekam er für seine Rolle in „Leaving Las Vegas“ den Oscar. Im gleichen Jahr startete seine zweite Karriere als Action-Superstar mit Filmen wie „The Rock“, „Con Air“ oder „Im Körper des Feindes“. Ab 2012 ließ dann die Popularität merklich nach und der dreht seitdem fast ausschließlich direct to DVD Filme. Und da ist er besonders fleißig. Allein 2019 hat er sechs Filme abgeliefert, und auch in diesem Jahr stehen schon drei Streifen in seiner Vita. Der neueste ist „Willy's Wonderland“. Der wurde von Kevin Lewis inszeniert. Neben Nicolas Cage spielen auch Emily Tosta, Ric Reitz, Chris Warner und Kai Kadlec mit. Splendid Film hat „Willy's Wonderland“ auf Blu-ray und DVD veröffentlicht.

Cage strandet mit seinem PS-Boliden in einem abgelegenen Provinzkaff. Um die Reparatur seines Wagens bezahlen zu können, erhält er ein attraktives Angebot. Bis zum nächsten Morgen soll er den heruntergewirtschafteten Freizeitpark „Willy’s Wonderland“ auf Vordermann bringen. Ein leichter Job. Gott sei Dank gibt es einen Flipper und genug Energy Drinks. Doch die Nacht birgt düstere Geheimnisse. Blutrünstige Animatronics schleichen durch das Labyrinth und suchen Opfer. Eingeschlossen mit einer Gruppe Teenager muss der neue „Hausmeister“ nur die Nacht überleben. Der Alptraum beginnt, dämonische Animatronics, fliegende Fäuste, tödliche Kämpfe, Titanen prallen aufeinander und nur eine Seite wird es lebend schaffen. - Aber: „Nicht er ist hier gefangen mit ihnen, sie sind gefangen mit ihm.“

Der Film „Willy's Wonderland“ entstand für fünf Millionen Dollar und es war ein weltweiter Kinostart geplant, doch auch hier machte die Pandemie den Plänen einen dicken Strich durch die Rechnung. Schade, mich hätte wirklich interessiert, wieviele Menschen der Film in die Kinos gezogen hätte. Cage neigt ja bekannterweise zum derben Overacting, hier ist das genaue Gegenteil der Fall, er gibt den wortkargen namenlosen Hausmeister, der offenbar über ordentliche Kampf-Skills verfügt. Und so massakriert er eine Animatronics-Figur nach der nächsten, was durch Special Effects wirklich sehenswert in Szene gesetzt wurde. Die Kämpfe sind spektakulär, die Teenys sorgen für das Übliche, wie Dialoge zum Fremdschämen oder sich im Bett ermorden zu lassen. Alles in allem ein vergnüglicher Film, der Spaß macht. Die Blu-ray zeigt den Streifen in sehr guter Bild- und Tonqualität, als Extras gibt es zwei Featurettes,

Blu-ray / Splendid Film / 89 min / FSK 16