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Unter der Regie von Daniel Konze entstand im Jahr 2019 der deutsche Amateur-Horrorfilm „Vikings vs Nazis – The Rise of Walhalla“. Zu den Darstellern gehören Moloch, Uwe Choroba, Thomas Binder, Marc Bluhm, Fabio Sorgini und Andread Konze. Polar Film hat „Vikings vs Nazis“ auf DVD veröffentlicht.

Deutschland, April 1945, nahe der hessischen Grenze: Die dritte US Armee ist nur noch 20 km entfernt und ist in heftige Gefechte mit Verbänden der Waffen-SS verwickelt. In den Wäldern herrscht der deutsche Widerstand. Eine kleine Truppe aus Deutschen Widerstandskämpfern, verfolgt seit Tagen die Spur eines Soldaten der Waffen-SS durch die Wälder an der hessischen Grenze. Nach Tagen ohne Essen treibt sie die Spur des Soldaten zum Fuße des Hüssenberges. Anstatt den verfolgten Soldaten vorzufinden stoßen sie auf einen Ort des Schreckens. Mitten auf dem Berg befindet sich ein kleiner deutscher Stützpunkt. Allerdings gibt es hier kein Leben mehr. Der Stützpunkt gleicht einem Schlachthof. Überall befinden sich zerfetzte Körperteile, aufgespießte Köpfe und gepfählte Körper.An dem Eingang einer kleinen Höhle findet die Widerstandstruppe ein in Leder eingebundenes Tagebuch. Das Tagebuch von SS-General Wolff. Aus dem Buch erfahren sie, das General Wolff im Auftrag von Himmler, mit Hilfe von übernatürlichen Kräften, das Tor zu Valhalla öffnete. Noch bevor die Widerstandskämpfer begreifen können was passiert ist, steht Ihnen die Gefahr aus einer anderen Welt gegenüber: Zombie-Wikinger!

In den späten 80ern und frühen 90ern war die große Zeit des deutschen Amateur-Horrorfilms. Leute wie Bethmann, Rose, Ittenbach oder Taubert lieferten regelmäßigen Nachschub an die Videotheken und Versandhändler, bis die Bundesprüfstelle und diverse Amtsgerichte die Filme wieder einkassierten. Splatter war immer gefragt. Heute sieht es anders aus, denn Splatter gibt es sowohl im TV als auch bei den Streaming-Diensten. Trotzdem tauchen hin und wieder neue Amateur-Produktionen wie Relikte aus vergangenen Zeiten auf, wie auch „Vikings vs Nazis“. Heute wie damals wird auf eine Story weitestgehend verzichtet, Ziel ist es weiterhin, möglichst viele Effekte reinzubringen. Das hat damals schon Spaß gemacht, heute ist es ärgerlich. Wenn ein Trupp untalentierter Darsteller in Kostümen nachts durch den Wald stolpert und hin und wieder etwas Kunstblut vergossen wird, lockt das keinen Gore-Hound mehr hinter dem warmen Ofen her. Schade, aber die Zeit des Amateur-Splatters ist vorbei.

DVD / Polar Film / 70 min / FSK 18