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Viele Jahre Produktionszeit mit einigen Verschiebungen, einer Kickstarter-Kampagne und jede Menge Herzblut hat der Film „Sky Sharks“ verschlungen. Marc Fehse, der zuvor als Regisseur und Darsteller in Amateurfilmen und semiprofessionellen Produktionen wie „Mutation“, „Der Todesengel“ oder „Legens of Hell“ dabei war, saß hier auf dem Regiestuhl, schrieb das Drehbuch und produzierte, unter anderem mit seinem Bruder. Die Hauptrollen spielen Thomas Morris, Barbara Nedeljakova und Eva Habermann. In Cameos und kleinen Nebenrollen sind auch Oliver Kalkofe, Michaela Schaffrath. Tony Todd, Amanda Bearse, Cary-Hiroyuki Tagawa und Robert LaSardo zu sehen. Sony Pictures Entertainment veröffentlicht „Sky Sharks“ am elften November auf Blu-ray und DVD.

Nazi-Zombies? Auf fliegenden Haien? Heiteren Himmels taucht eine Armee aus untoten Supersoldaten auf raketengetriebenen Reichsflughaien am Horizont auf, mit dem Ziel, die Weltherrschaft mit Gewalt an sich zu reißen - und zwar diesmal richtig! Die toughen Schwestern Angelique (HOSTEL-Survivor Barbara Nedeljáková) und Diabla (LEXX – THE DARK ZONE-Amazone Eva Habermann) müssen mit Schrecken feststellen, dass ihr Vater (Thomas Morris aus SCHINDLERS LISTE), der vor 75 Jahren Mitglied in einem Forschungsteam der Nationalsozialisten war, nicht ganz unschuldig an der Situation ist und stellen sich mit tatkräftiger Unterstützung von Generalmajor Frost (CANDYMAN Tony Todd) der Bedrohung. Der Himmel wird zum Kriegsgebiet!

Ich kann noch gar nicht so recht glauben, was ich da gerade gesehen habe. „Sky Sharks“ schildert in der ersten Szene einen Angriff der Nazi-Zombies auf fliegenden Haien auf ein Passagierflugzeug. In diesem sitzen unter anderem Ralf Richter. Cary-Hiroyuki Tagawa, Robert LaSardo und Lynn Lowry. Die hat man auf Horror-Conventions getroffen und in eine Flugzeug-Kulisse gesetzt. So kommt man auf einen von den Namen her beeindruckenden Cast. Und die erste Viertelstunde des Films ist sehr unterhaltsam, eben allerfeinster Trash, samt billigem CGI und einigen handgemachten blutigen Effekten. Aber danach ist die Luft auch schon raus, die Geschichte ist wirr und schlecht erzählt, das Schreiben des Drehbuchs hätte man lieber jemand anderem überlassen. Eva Habermann spielt gut, Oliver Kalkofe ist ein Highlight, aber das war es auch schon. Sicher, man erkennt, dass hier jede Menge Herzblut, Schweiß und Tränen drin stecken, aber wenn man nach einer halben Stunde bereits hofft, der Film wäre schon zu Ende, kann etwas nicht ganz in Ordnung sein, und ich liebe Trash-Filme. Schade, hier hätte ich soviel mehr erhofft. An der Bild- und Tonqualität der Blu-ray gibt es nichts auszusetzen, als Extras gibt es den Trailer, ein Making of, Storyboards, Production Design und Cast Shout-Outs.

Blu-ray / Sony Pictures Entertainment / 102 min / FSK 18

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