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Nach einer Idee von Lea Schmidbauer und Kristina Magdalena Henn entstand die gleichnamige Film- und Buchreihe „Ostwind“ um den Titel gebenden Hengst. Laut den Büchern handelt es sich dabei um einen Enkel der Stute Halla, die 1956 Hans Günter Winkler, der schwer verletzt war, selbstständig durch den Parcours und zu einer olympischen Goldmedaille führte. Der erste Film kam 2013 in die Kinos und war als einzelner Film geplant, aber etwas überraschend war der Erfolg so groß, dass zwei Jahre später „Ostwind 2“ in die Kinos kam. 2017 folgte „Ostwind – Aufbruch nach Ora“, zwei Jahre später kam „Ostwind – Aris Ankunft“. Und in diesem Jahr folgte mit „Ostwind – Der große Orkan“ der fünfte Film der Reihe. Inszeniert wurde der Streifen von Lea Schmidbauer, die auch, wie für die vorherigen Filme auch, das Drehbich schrieb. In den Hauptrollen sind Luna Paiano, Hanna Binke, Marvin Linke, Amber Bongard, Tilo Prückner, in seiner letzten Rolle, und Cornelia Froboess zu sehen. Constantin Film veröffentlicht „Ostwind – Der große Orkan“ am zweiten Dezember auf Blu-ray und DVD.

Ein heftiger Sommersturm treibt eine reisende Pferde-Zirkus-Show nach Kaltenbach. Ari, die sich mittlerweile gut auf dem Gestüt eingelebt hat, wird von der faszinierenden Welt des Kunstreitens magisch angezogen und will mit dem Zirkusjungen Carlo und Ostwinds Hilfe einem alten Showpferd helfen. Doch als der fanatische Zirkusdirektor Yiri ihren waghalsigen Plan enttarnt, gerät Ostwind in Gefahr. Im letzten Moment kehrt Mika aus Kanada zurück, denn nur mit vereinten Kräften kann es Mika und Ari gelingen, ihren geliebten Ostwind zu retten…

„Ostwind“ ist wirklich ein Phänomen. Als der erste Film 2013 in die Kinos kam, hätte wohl niemand mit einem derartigen Erfolge gerechnet. Schnell hat sich ein ganzes Franchise rund um Ostwind entwickelt, mit Büchern, Hörspielen und Videogames. „Ostwind – Der große Orkan“ soll nun den Abschluss der Filmreihe bilden und kommt erneut mit einer spannenden Geschichte daher. Besonders hat mir gefallen, dass der Film den Umgang mit Zirkustieren kritisiert. Lea Schmidbauer, die hier erstmals Regie geführt hat, macht ihre Sache gut, auch die Darsteller haben erneut gute Leistungen abgeliefert. Die Blu-ray zeigt dem Film in sehr guter Bild- und Tonqualität, als Extras gibt es Zwei Takte Halbe Mühle, Ostwinds Doppelgänger, Durch Dick und Dünn und Das Ostwind-Universum.


Blu-ray / Constantin Film / 98 min / FSK 0