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Der im vergangenen Juli verstorbene George Hilton, geboren in Uruguay als Jorge Hill Acosta y Lara, hatte die größten Erfolge seiner Karriere in Italo-Western. Unvergessen sind seine Django-Filme „Sein Gesangbuch war der Colt“, „Ein Sarg voll Blut“ oder „Melodie in Blei“ sowie seine beiden Auftritte als Halleluja in „Man nennt mich Halleluja“ und „Beichtet Freunde, Halleluja kommt“. Im Jahr 1967 spielte er die Hauptrolle in „Kitosch – Der Mann, der aus dem Norden kam“. Inszeniert wurde die italienisch-spanische Koproduktion von Jose Luis Merino. Weitere Rollen spielen Krista Nell, Piero Lulli, Enrique Avila und Ricardo Palacios. SchröderMedia veröffentlicht „Kitosch“ am neunten Januar auf DVD.

Die kanadische Armee hat eine Ladung Goldbarren im Wert von einer halben Million Dollar nach Fort Eagles zu transportieren. Doch auf dem Weg dorthin lauert Gangsterboss McCoy mit seiner brutalen Bande. Der Scout Kitosch hat daher kaum Lust, den Transport zu übernehmen. In dem sie den Gold- als Leichentransport tarnen, gelingt es den Rotröcken trotzdem, das Gold sicher an den Bestimmungsort zu bringen. Doch ist Fort Eagles leider bereits von der McCoy-Truppe brutal überfallen worden und die Besatzung dort massakriert worden.

George Hilton gehörte immer zu den ein wenig unterschätzten Stars des Italowesterns. Zu Unrecht, wie er oft bewiesen hat. So auch in „Kitosch – Der Mann, der aus dem Norden kam“. Ein ebenso spannender wie harter Western, der den Vergleich mit bekannteren Genre-Vertretern nicht zu scheuen braucht. Hilton spielt klasse und auch die Inszenierung stimmt. Bislang war der Klassiker lediglich auf Videocassette zu haben, nun endlich auch auf DVD, in guter Bild- und Tonqualität.

DVD / SchröderMedia / 81 min / FSK 16