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In diesem Jahr gab es Nachschub in der deutschen Krimilandschaft. Mit „Jenseits der Spree“ startete eine neue Serie im ZDF, die es auf bislang auf vier einstündige Episoden bringt. In den Hauptrollen sind Jürgen Vogel, Seyneb Saleh, Elisabeth Baulitz, Oleg Tikhomirov und Lea Zoe Voss zu sehen. Studo Hamburg Enteprises hat die Folgen drei und vier auf DVD veröffentlicht.

Untiefen

Auf einem abgelegenen Gelände in Köpenick wird ein Richter erhängt an einer Brücke entdeckt. Die Ermittlungen ergeben aber, dass das Opfer ertrunken ist. Warum wurde der Richter nach dem Mord so an den Pranger gestellt? Während Robert mit seinen Töchtern über seinen neuen „“alten““ Job diskutiert, überbringt Kay der Familie des Opfers die Todesnachricht. Die beiden Ermittler stoßen bald darauf auf eine Schwimmhalle, die der Richter seit Jahren unterstützte. Die Spurenlage macht klar, dass es sich hierbei um den Tatort handelt. Außerdem fällt dem Team eine Querverbindung zur neuen Schwimmbad-Mitarbeiterin Thea Dreisam auf.

Der letzte Trip

Fabian Seifert, der legal ein LSD-Derivat vertrieben hatte, liegt tot in seiner Köpenicker Wohnung. Heffler und Freund finden heraus, dass sich das LSD-Derivat erst nach der Einnahme zur Droge verwandelt. Wurde ihm seine eigene Geschäftsidee zum Verhängnis? Fabian inszenierte sich als eine Art Guru. Dabei schien es ihm vor allem um das Wohl seiner Kunden und nicht um finanziellen Profit zu gehen – sehr zum Ärger von Nadine Mercz, einer ehemaligen Geschäftspartnerin. Die Nachricht von Fabians Tod lässt Nadine Mercz jedenfalls merkwürdig kalt.

Die beiden Ermittler sind interessante Figuren, von denen man gern mehr wissen möchte, was hoffentlich ein Teil der kommenden Folgen sein wird. Die zwei neuen Fälle sind Spannung und werden erneut mit ein wenig Humor aufgelockert. Vor allem Jürgen Vogel gefällt mir in seiner Rolle, ohnehin ein sehr wandelbarer Schauspieler. Bin gespannt darauf, wie es mit den beiden Ermittlern weitergeht.

DVD / Studio Hamburg Enterprises / 120 min / FSK 12