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Matt Eskandari ist ein im Iran geborener amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor. Derzeit arbeitet er für die Produktionsfirma EFO Films und ist auf Actionfilme mit niedrigem Budget spezialisiert. Nach „Trauma Center“ und „Survive the Night“ kommt nun schon der dritte Film mit Bruce Willis: „Hard Kill“. Und zu seinem Star Bruce Willis hatte Eskandari etwas interessantes zu sagen: „Wenn du einen A-List Star wie ihn hast, dann möchte das Studio, dass er mindestens 25 Minuten im Film zu sehen ist, sonst können sie nicht mit ihm werben, um ihn international zu vermarkten. Also müssen 25 Drehbuchseiten her, die in zwei Tagen mit jeweils acht Arbeitsstunden im Kasten sein müssen. Das ist wirklich eng. Diese zwei Bruce-Tage sind die toughesten und ohne Zweifel die stressigsten. Du musst jede Minute exakt planen, und wenn ich sage jede Minute, dann meine ich das wörtlich. 10:45 bis 11:02 spielt Bruce das, 11:05 bis 11:11 machen wir so und so viele Shots von dieser Szene, dann drehen wir uns um und haben eine Waffe für Bruce parat, die er in Richtung Kamera abfeuert. Wirklich jede einzelne Minute muss ausgenutzt werden, denn wenn die zwei Tage mit Bruce um sind, bekommen wir ihn für Nachdrehs nicht mehr vor die Kamera.“
Weitere Rollen in „Hard Kill“ spielen Jesse Metcalfe und Natalie Eva Marie. EuroVideo veröffentlicht den Film am 20. Mai auf Blu-ray und DVD.

Eigentlich sieht für Ex-Marine Derek Miller (Jesse Metcalfe) und sein Team alles nach einem leichten Job aus. Der milliardenschwere Tech-CEO Donovan Chalmers (Bruce Willis) hat sie angeheuert, um ihn und seine neueste Entwicklung zu schützen, die nicht in falsche Hände geraten darf. Doch als Chalmers Tochter von dem Terroristen Der Prediger entführt wird, beginnt für die Söldner eine gefährliche Rettungsmission und ein Wettlauf gegen die Zeit…

Klar, wir würde lieber Bruce Willis, trotz seiner 65 Jahre, in der Rolle, die Jesse Metcalfe spielt sehen, nur leider ist Willis nicht mehr der Actionstar, der er in den 80er und 90er Jahren war. Immerhin verdient er noch gutes Geld, indem er seinen Namen hergibt und ein paar Tage Drehzeit abspult. Das Ergebnis ist dann natürlich auch nicht mit seinen alten Streifen zu vergleichen, aber immerhin meist unterhaltsam, wie „Hard Kill“. Der gewinnt zwar keinen Oscar für seine Story und die Darsteller agieren etwas hölzern, dafür gibt es reichlich Action und es kracht an allen Ecken und Kanten. Die Blu-ray zeigt den Film in guter Bild- und Tonqualität.

Blu-ray / EuroVideo / 98 min / FSK 16