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Bodo Wolf machte seinen Abschluß an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin und ging dann zum Theater. Später war er in verschiedenen Spielfilmen der DEFA sowie in TV-Serien in den damaligen DDR zu sehen. Nach dem Fall der Mauer spielte er auch in vielen Westserien mit, darunter „Liebling Kreuzberg“, „Peter Strohm“ und „Im Namen des Gesetzes“. Als Synchronsprecher hat er unter anderem Tobin Bell in „Saw“, Tony Shalhoub in „Monk“ und Bryan Cranston im „Malcolm mittendrin“ die Stimme geliehen. Auch in Hörspielen und Videogames war seine Stimme oft zu hören. Im Jahr 1984 spiele Bodo Wolf die Hauptrolle im Film „Flieger“, der von Fritz Bornemann inszeniert wurde. In weiteren Rollen sind Constanze Roeder, Nadja Ludwig, Holger Franke, Martina Wilke und Wilfried Pucher zu sehen. Studio Hamburg Enterprises hat „Flieger“ in der Reihe DDR-TV-Archiv auf DVD veröffentlicht.

Bei einem Übungsflug stürzt der erfahrene MiG-Jagdflieger Major Klaus Kornhold beinahe ab. Die Untersuchung des Vorfalls ergibt, dass Kornhold aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Pilot einer MiG eingesetzt werden darf. Ein schwerer Schlag für den leidenschaftlichen Flieger, der seit 15 Jahren im Dienst war. Er beschließt, eine Umschulung zum Hubschrauberpiloten zu beginnen. Die Umstellung fällt ihm schwer, doch nach einem ersten Kampfhubschrauber-Einsatz findet er Gefallen an seiner neuen Aufgabe.

„Flieger“ den ich gerade zum ersten Mal anschauen durfte, zeigt das Leben eines Kampfpiloten der DDR, der aus gesundheitlichen Gründen keinen Jet mehr fliegen darf und schließlich zu Hubschraubern wechselt. Das ist spannend inszeniert und sehr gut gespielt. Es gibt auch einige spektakuläre Flugszenen zu sehen. Deutlich realistischer als Top Gun und Co. Wieder eine echte Perle im DDR-TV-ARCHIV, kann ich nur weiterempfehlen.

DVD / Studio Hamburg Enterprises / 80 min / FSK 6