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Der österreichische Regisseur Billy Wilder hatte drei wichtige Regeln beim Filmemachen: Du sollst nicht langweilen, du sollst nicht langweilen, du sollst nicht langweilen. Und das hat er offenbar strikt berücksichtigt, denn in seiner Vita findet sich kein Film, der nicht äußerst unterhaltsam ist. Dazu gehören Kultfilme wie „Stalag 17“, „Das verflixte 7. Jahr“, „Manche mögen's heiß“ oder „Extrablatt“. Und natürlich auch „Eins, zwei, drei“. Hier führte Wilder 1961 Regie, schrieb das Drehbuch und produzierte. Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Bühnenstücks von Ferenc Molnar aus dem Jahr 1929. Während der Dreharbeiten in Berlin wurde das Team vom Bau der Mauer überrascht. Die Hauptrollen spielen James Cagney, Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Arlene Francis, Hanns Lothar und Liselotte Pulver. In Nebenrollen sind unter anderem Ralf Wolter, Hubert von Meyerinck, Karl Lieffen und Rose Roth zu sehen. Koch Films veröffentlicht „Eins, zwei, drei“ am zwölften August auf Blu-ray und DVD.



C.R. MacNamara (James Cagney), ein amerikanischer Top-Manager in West-Berlin, soll auf die Tochter seines Chefs aufpassen, während sie in der Stadt Urlaub macht. Doch 24 Stunden bevor ihre Eltern kommen, um sie wieder abzuholen, findet MacNamara heraus, dass Scarlet heimlich einen feurigen jungen Kommunisten aus Ost-Berlin geheiratet hat. Was nun? Klare Sache: Wenn er seine Karriere nicht ruinieren will, muss Mac im Eiltempo einen wilden Kulturbolschewiken in einen vorzeigbaren Schwiegersohn verwandeln. Und bevor man "eins, zwei, drei" sagen kann, droht sein furioser Plan schwere internationale Konflikte auszulösen: mit den Russen, den Deutschen und - am schlimmsten - mit seiner eifersüchtigen Frau.



„Eins, zwei, drei“ ist für mich nicht nur der Lieblingsfilm von Wilder, sonder eine der besten Komödien, die jemals gedreht wurden. James Cagney beweist hier komödiantisches Talent und auch seine Co-Stars wie Liselotte Pulver und Horst Buchholz liefern großartige Leistungen ab. Tolle Komödie mit einem ordentlichen Seitenhieb auf den kalten Krieg. Kann man sich einfach imemr wieder ansehen. Die Blu-ray zeigt den Film in beeindruckender Bild- und Tonqualität, als Extras gibt es ein spielfilmlanges Interview, das Hellmuth Karasek mit Billy Wilder führte, Featurettes mit Wilder und Volker Schlöndorff, den Trailer und eine Bildergalerie.



Blu-ray / Koch Films / 109 min / FSK 6