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Im Jahr 1902 wurde das Buch „Der Hund von Baskerville“ veröffentlicht, das zum bekanntesten Abenteuer von Sherlock Holmes werden sollte. Bis heute wurde das Buch ganze 25 mal verfilmt, zudem gibt es sieben Hörspiele. Die erste Verfilmung entstand 1914 in Deutschland. Der Stummfilm war so erfolgreich, dass er sechs Fortsetzungen nach sich zog. Die Verfilmung von 1937 entstand ebenfalls in Deutschland und war der erste Tonfilm, der als Vorlage einen Sherlock Holmes Roman hatte. Inszeniert wurde der Film von Carl Lamac, der zuvor auch schon einige Edgar Wallace Romane verfilmt hatte. Bruno Güttner ist in der Rolle von Holmes, Fritz Odemar in der von Watson zu sehen. Weitere Rollen spielen Peter Voß, Friedrich Kayßler, Alice Brandt, Erich Ponto und Fritz Rasp. Studio Hamburg Enterprises und Spirit Media haben „Der Hund von Baskerville“ in der Reihe „Schätze des deutschen Tonfilms“ auf DVD veröffentlicht.

Eine alte Sage berichtet, dass ein Fluch auf der Familie Baskerville laste. Als ewige Strafe für die einstigen Verbrechen von Sir Hugo Baskerville sterben alle männlichen Nachkommen der Familie eines unnatürlichen Todes. Auch Lord Charles Baskerville wird tot in der Moorlandschaft von Dartmoor gefunden, gestorben an einem Herzschlag in Folge panischer Angst. War es der berüchtigte Höllenhund, der der Legende nach irgendwo im Moor haust?

Dr. Mortimer, Arzt und Freund der Familie, reist nach London um Hilfe bei Sherlock Holmes zu suchen. Dieser schickt seinen Assistenten Dr. Watson nach Schloss Baskerville voraus, um erste Ermittlungen anzustellen. Was hat es mit jenen geheimnisvollen Lichtzeichen auf sich, die Nachts im Moor zu sehen sind? Welches Geheimnis verbirgt der verschwiegene Diener Barrymore und welche Rolle spielt Dr. Mortimer selbst in dieser mysteriösen Geschichte?

Als Kind habe ich Detektivgeschichten verschlungen und war ein großer Fan von Sherlock Holmes. Im Laufe der Jahre habe ich viele Verfilmungen meines damaligen Lieblingsbuchs „Der Hund von Baskerville“ gesehen. Und jede hatte ihren ganz eigenen Stil. Diese hier kannte ich bisher nicht und ich muss sagen, es ist schon beeindruckend, welche Filme schon ganz zu Beginn des Tonfilms entstanden sind. Bruno Güttner und Fritz Odemar machen ihre Sache als Holmes und Watson großartig. Die Geschichte ist ohnehin zeitlos. Der Film kommt mit guter Bild- und Tonqualität daher, als Extras gibt es Bio- und Filmografien und eine Bildergalerie.



DVD / Studio Hamburg Enterprises / 77 min / FSK 12