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Über Anne Frank muss man wohl nichts mehr sagen, Details über ihr Leben und ihre Ermordung sollte jeder im Geschichtsunterricht gelernt haben. Auch ihre Tagebücher gehören zur Pflichtlektüre. Im Jahr 1956 wurde daraus ein Theaterstück adaptiert, zwei Jahre später entstand die erste Verfilmung. Bislang gibt es acht Verfilmungen des Buches. Basierend auf dem Theaterstück und einer Verfilmung von 1959 entstand 1980 unter der Regie von Boris Sagal „Das Tagebuch der Anne Frank“. Der hatte zuvor nicht nur zahlreiche TV-Episoden inszeniert, sondern auch Regie bei Filmen wie „Der Omega-Mann“ oder „Masada“ geführt. Die Hauptrollen spielen Melissa Gilbert, Maximilian Schell, Joan Plowright, Melora Marshall und Scott Jacoby. SchröderMedia hat „Das Tagebuch der Anne Frank“ auf DVD veröffentlicht.

Im November 1945 kehrt Otto Frank als Holocaust-Überlebender zurück in das Hinterhaus in Amsterdam, das ihm während des Zweiten Weltkriegs als Versteck vor den Nationalsozialisten diente. Dort findet er das Tagebuch seiner Tochter Anne, die im KZ ums Leben kam. Das Tagebuch über ihre Zeit im "geheimen Hinterhaus" dokumentiert viele unterschiedliche Dinge: die Spannungen zwischen Menschen, die auf kleinstem Raum zusammenleben müssen; die Verzweiflung, die aufkommt, wenn der geringste Lärm, den man verursacht, das Leben aller vernichten kann ...

Die Mini-Serie „Das Tagebuch der Anne Frank“ weist sehr viele Parallelen zum Klassiker von 1959 auf, kann da allerdings nicht mithalten. Dennoch erzielt die TV-Produktion eine ähnliche Wirkung. Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend, die stetige Angst spürbar. Ein Film, den jeder einmal gesehen haben sollte, und heute wichtiger denn je. Die DVD zeigt den Film in guter Bild- und Tonqualität.

DVD / SchröderMedia / 198 min / FSK 12