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Im Jahr 2007 kam der Film „Black Water“ in die Kinos. Der australische Horrorfilm drehte sich um einen Angriff eines Salzwasserkrokodils auf eine Gruppe, die eine Bootstour durch die Mangroven-Sümpfe unternommen hatte. Der Film war ein solider finanzieller Erfolg und nun, dreizehn Jahre später inszenierte Andrew Traucki, der auch schon beim Vorgänger auf dem Regiestuhl saß, das Sequel „Black Water: Abyss“. In den Hauptrollen sind Amali Golden, Luke Mitchell, Jessica McNamee, Anthony J. Sharpe und Benjamin Hoetjes zu sehen. Leonine veröffentlicht „Black Water: Abyss“ am elften Dezember auf DVD.

Das abenteuerlustige Ehepaar Eric und Jennifer überreden ihre Freunde Yolanda und Viktor, ein abgelegenes, unerforschtes Höhlensystem in den Wäldern Nordaustraliens zu erforschen. Als sich ein tropischer Sturm nähert, seilen sie sich im Wissen, dass sie unter der Erde sicher sind, in den
Höhleneingang ab. Doch als die Höhlen zu überfluten beginnen, nehmen die Spannungen zu. Sie wissen nicht, dass die feuchte Luft und das aufsteigende Wasser ihr geringstes Problem sind und entdecken, dass der Sturm ein Rudel gefährlicher Tiere mitgebracht hat - hungrige Krokodile. Als die Gefahr zunimmt, tauchen lang gehütete Geheimnisse auf, und die Freunde kämpfen ums nackte Überleben…

„Black Water: Abyss“ ist eigentlich keine Fortsetzung des Überraschungserfolges von 2007, sondern eher eine Neuverfilmung der Geschichte. Wieder gibt es eine kleine Gruppe von Menschen, die sich gegen tierischen Horror wehren müssen. Statt den Sümpfen geht es nun in eine Höhle. Aber während der erste Film noch mit echten Krokodilen aufwarten konnte, und auf CGI verzichtete, was gut ankam, ist hier offenbar das Budget noch kleiner gewesen. Denn hier gibt es Gummi-Attrappen ebenso wie mäßige Computereffekte. Dazu hat unser Krokodil kaum Screentime und taucht es doch einmal auf, wackelt die Kamera, die Bilder werden unscharf, so kaschiert man auch billige Effekte, und Blut ist auch kaum zu sehen. Mit ein wenig mehr Budget hätte man hier einiges rausholen können, so ist der Film kaum unterhaltsam. Da hilft auch die gute Bild- und Tonqualität der DVD nicht.

DVD / Leonine / 95 min / FSK 16