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Der italienische Regisseur hat wie kaum ein anderer seine Karriere nach den jeweiligen Trends ausgerichtet. Angefangen mit Italo-Western, schwenkte er an 1975 auf Softsex-Streifen um, ab Ende der 70er ging er dann zum Splatterfilm über und schwenkte dann ein paar Jahre später auf Barbaren- und Endzeitfilme um. Zum Abschluss seiner Karriere bis zu seinem Tod inszenierte er nur noch Hardcore-Filme. Als 1981 der Film „Conan – Der Barbar“ große Erfolge feierte, wollte sich D'Amato ebenfalls einklinken und drehte den Film „Ator – Herr des Feuers“. Für die Hauptrollen nahm er „Miles O'Keefe“, der ein Jahr zuvor als Tarzan an der Seite von Bo Derek in den Kinos zu sehen war. Weitere Rollen spielen Sabrina Siani, Ritza Brown, Dakar, Laura Gemser und Edmund Purdom. Studio Hamburg Enterprises hat „Ator – Herr des Feuers“ auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.

Der böse Spinnenkult beherrscht das wilde Land und sein Hohepriester unterdrückt samt seiner Kriegertruppen die Bevölkerung, doch eine Prophezeiung besagt, daß ein Kind mit dem „Zeichen des Thoran“ den Tyrannen stürzen wird. Als das Kind mit Namen Ator geboren wird, läßt der Priester zwar das komplette Dorf niedermetzeln, der Krieger Griba (Edmund Purdom) bringt das Baby in Sicherheit und verbirgt sein Mal, bis aus Ator ein schmucker, muskulöser Recke geworden ist. Doch auch seine Stiefeltern fallen wieder dem Spinnenkult zum Opfer, seine geliebte Sunya wird entführt, worauf Griba Ator seine Herkunft erklärt und ihn zum Kämpfer ausbildet. Mit Schwert und Schild gerüstet, macht der Recke sich auf zum Rachefeldzug. An der Seite der Amazone Roon (Sabrina Siani) übersteht er Begegnungen mit untoten Kriegern und Schattenkämpfern, erobert dann den Schild von Mordor und macht sich dann daran, es den Spinnenkultierern richtig zu besorgen…

Was macht einen sehenswerten Trashfilm aus? Leidlich bis gar nicht talentierte Hauptdarsteller, Regisseur D'Amato über Miles O'Keefe: „Als Darsteller war er schon hundsmiserabel...“, check, billige Kulissen, „Ator“ bietet im Prinzip gar keine, check, billige Effekte, check, spartanische Ausstattung, check. „Ator – Herr des Feuers“ ist eine billige und schnell heruntergekurbelte Conan-Kopie, die eigentlich alles vermissen lässt und gerade deshalb prima unterhält. So viele unfreiwillig komische Szenen hat kein anderer Film zu bieten. Kann man sich einfach immer wieder ansehen. Eine Trashgranate allererster Kajüte. Die DVD zeigt den Film in guter Bild- und Tonqualität.

DVD / Studio Hamburg Enterprises / 105 min / FSK 16