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Es gibt immer wieder Spiele, die legen den Focus nicht auf umfangreiches Gameplay, sondern auf Story und Atmosphäre. Ein gutes Beispiel dazu wäre „What remains of Edith Finch“. Nun ist mit „The Suicide of Rachel Foster“ ein Thriller für die Konsolen Xbox One und PS4 erschienen, das Daedalic schon vor einigen Monaten für den PC veröffentlicht hat. Wir haben die Ermittlungen auf der Xbox One X aufgenommen.

Nicole, eine junge Frau, denkt zurück an ihre Vergangenheit. Vor etwa zehn Jahren hatte sich ihr Vater, ein Astrophysiker, auf eine Affäre mit einer 16jährigen eingelassen, ihr Name war Rachel Foster. Das Verhältnis wurde durch den Suizid des Mädchens beendet. Nun hat Nicole das Hotel, in dem die Familie früher lebte, von ihren verstorbenen Eltern geerbt. Um den Wert zu taxieren muss sie noch einmal zurückkehren, an den Ort, den sie eigentlich nie wieder betreten wollte.

Und dank eines Schneesturms kommt die dort auch so schnell nicht mehr weg. Wer jetzt an „The Shining“ denkt, liegt nicht verkehrt, das Buch oder der Films diente offensichtlich als Inspiration für den Schauplatz. Und so ist schon mal für eine düstere beklemmende Atmosphäre gesorgt.

Der Spieler erkundet nun das verlassene Hotel, per Ego-Perspektive. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist Irving, ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes und die beiden telefonieren hin und wieder miteinander.

Es gilt einige Rätsel zu lösen und nach und nach hinter das Geheimnis des Hotels zu kommen.

Unser Test fällt heute ein wenig kurz aus, aber so viel gibt es zum Spiel nicht zu sagen. Wer ein spannendes Adventure mit düsterer Atmosphäre sucht, ist bei „The Suicide of Rache Foster“ aus dem Hause Daedalic an der richtigen Adresse. Die Rätseldichte hätte aber durchaus höher und die Rätsel zudem etwas knackiger ausfallen dürfen. Sound und Grafik sind okay.