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Seit knapp acht Jahren existiert das Entwicklerstudio Giant Squid, angesiedelt in Kalifornien. 2016 kam das erste Spiel, „Abzu“ auf den Markt und das Unterwasserabenteuer konnte Spieler und Kritiker überzeugen. Seit einigen Wochen ist nun mit „The Pathless“ der zweite Streich des Studios verfügbar und war gleich einer der Starttitel für die Playstation 5. Wir haben uns das Open World Spiel angesehen.

In dem Third-Person-Game „The Pathless“ übernimmt der Spieler die Rolle einer Jägerin, die zusammen mit ihrem Adler auf einer seltsamen Insel landet. Hier scheint alles von einer mysteriösen Macht umhüllt zu sein, die Seelen von Tiergöttern gefangenhält. Aber auch die Seelen anderer Tiere. Davon kann die Macht Abbilder produzieren und auf die Jägerin loslassen. Huntress, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, macht sich nun auf die Suche nach Relikten.

Mit diesen Relikten können in den Leuchttürmen Lichtstrahlen ausgelöst werden, die die Tiergötter verwundbar machen. Andere Open World Spiele kranken oft daran, dass sie zu leer wirken, aber genau das ist hier Programm, denn die Insel ist verlassen. Offenbar hat hier eine gewaltige Schlacht stattgefunden, denn immer wieder treffen wir auf Trümmer und Ruinen einer Zivilisation.

Fahrzeuge gibt es natürlich auch nicht und so ist unserer Jägerin zumeist zu Fuß unterwegs. Talismane, die sich immer wieder finden lassen, sorgen für Beschleunigung und per Adler kann man auch in die Lüfte steigen.

Wir sind mit Pfeil und Bogen bewaffnet, Feinde tauchen unterwegs allerdings keine auf. Die Waffen sind trotzdem bitter nötig, um die vielen Puzzles im Spiel zu lösen, die von kinderleicht bis knackig schwer reichen. Lediglich gegen einige Bosse wird dann tatsächlich gekämpft. Sterben kann man dabei aber nicht, Treffer werfen einen lediglich einige Meter zurück.

„Pathless“ sieht auf der neuen PS5 großartig aus, wobei es natürlich nicht als Referenz für die Leistung gesehen werden sollte. Die Lichtspielereien im Spiel beeindrucken aber schon. Dazu kommt ein rundum gelungener Soundtrack. Die Geschichte ist frisch und hat viele neue Ideen und noch mehr Puzzles dabei. Wie schon damals „Abzu“ zieht auch „The Passless“ den Spieler ganz schnell in seinen Bann. Unbedingt ausprobieren.