Nextgengamersnet
Games, Movies and more


 

„Caligula Effect: Overdose“ spielt in der wunderschönen und idyllischen Welt Mobius, in der wir frei von Schmerzen, Kummer und Sorgen leben dürfen.
Das verspricht uns jedenfalls das wundersame Mädchen μ am Anfang des Spiels und nachdem wir ihr verraten haben wie wir heißen und einen Avatar ausgewählt haben dürfen wir auch schon in diese mysteriöse Welt eintauchen.
Doch sehr schnell merken wir, dass irgendetwas hier nicht stimmt und treffen auch schon bald auf den „Go-Home Club“. Eine kleine Studentengruppe, die auch wie wir realisiert hat, dass nicht alles in Mobius so ist wie es scheint. Wir erfahren, dass diese Welt bloß eine „virtual Reality“, eine Scheinwelt ist und suchen nun mit dem „Go-Home Club“ eine Möglichkeit dieser zu entfliehen.
Dennoch scheint nicht jeder der Bewohner von Mobius das zu wollen, denn viele haben sich an das sorglose Leben gewöhnt und sich dazu entschieden in den Fängen der Wächter von Mobius, die sich als Popstars herausstellen, zu leben und natürlich stellen sich die, die besonders fixiert auf ihren neugefundenen Lebensstil und neuen Meistern sind sich uns in den Weg und tun alles um zu verhindern, dass irgendwer einen Weg aus ihrer geliebten Welt findet.

 

 

Das JRPG bietet ein an sich ganz interessantes, rundenbasiertes Kampfsystem, welches jedoch erst im vollen Glanz scheint, wenn man das Spiel im schwierigsten der vier verfügbaren Modi spielt, da es schon fast ein wenig zu viel Raum für Strategie und Abwechslung bietet.
Jedoch dauert es meiner Meinung eine Weile für Neulinge sich ein wenig in das vielfältige Kampfsystem einzufuchsen.  

 

 

Im Laufe des Spiels kann man über 500 verschiedene Charaktere rekrutieren, die alle etwas Neues zur Geschichte und auch zum Kampfsystem beisteuern. Dabei rückt auch gerne Mal die Main-Story ein wenig in den Hintergrund, denn jeder Charakter bringt auch eine neue Geschichte mit sich.
Wobei es hier empfehlenswert ist sich vielleicht auf einige wenige zu beschränken, um auch irgendwann das Ende des Spiels erleben zu können.
Hast du Spaß daran ein Spiel zu vervollständigen und bist interessiert an gut ausgearbeiteten Geschichten der Charaktere kannst du mit „Caligula Effect: Overdose“ viele interessante Stunden verbringen, was definitiv ein Pluspunkt ist.

 

 

Die Grafik des Spiels ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger auf der PS Vita ein Fortschritt, was sich überwiegend in den Kampfsequenzen und besonders den animierten Cutscenes deutlich macht, lässt jedoch immer noch Raum für Verbesserung offen was einige Charaktere und Texturen anbelangt, denn im Großen und Ganzen wirkt es oft etwas karg.  

 

 

Die Synchronisation ist nur auf Japanisch verfügbar, was dank der englischen Untertitel jedoch kein Problem darstellt und so auch ein gewisses „Feeling“ beibehält.  

 

 

Die gute Musik ist ebenfalls ein großer Pluspunkt in dem Spiel, jedoch hat man während des Spiels öfter Phasen, in denen man viel zu lange dasselbe Musikstück hört, da jeder Dungeon in „Caligula Effect: Overdose“ nur ein einziges Lied beinhaltet.

Zusammengefasst ist „The Caligula Effect: Overdose“ ein interessantes JRPG sobald man sich ein Mal durch den Prolog gekämpft und zurechtgefunden hat. Es bietet durch die vielen, interessanten Interaktionen und Side Stories genügend Abwechslung, um mehrere Stunden in das Spiel zu investieren.  

 

 

Ich finde es schade, dass das Kampfsystem mit so viel Potential nicht vollständig ausgenutzt wurde und auch ein wenig an der Grafik „gespart“ wurde.
Ebenso kommt der Handheld-Modus der Nintendo Switch ein wenig zu kurz.    

 

 

Besonders gefällt mir jedoch die typische, japanische Note, die Möglichkeit sich auch mit etwas anderem als nur der Main Story zu beschäftigen und auch letztendlich das interessante Kampfsystem im Hardmode, was das Spiel meiner Meinung nach ideal macht für Leute, die Fans von dem Vorgänger sind als auch für die, die etwas außergewöhnlicheres für Zwischendurch suchen!