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Seit dem vergangenen Monat steht das Spiel „Star Wars Jedi: Fallen Order“ in den Regalen. Entwickelt wurde das Spiel bei Respawn Entertainment, einer Tochterfirma von Electronic Arts. Das Third-Person-Action-Adventure kommt als reiner Singleplayer-Titel daher. Erschienen ist das Spiel für die Xbox One, PS4 und den PC. Wir haben uns „Star Wars Jedi: Fallen Order“ auf der Xbox One angesehen.

Wir erinnern uns. Im Film „Episode III: Die Rache der Sith“ rief der Imperator Palpatine die Order 66 aus, die komplette Auslöschung der Jedi. Doch Cal Kestis, ein Jedi-Padawan, hat überlebt und verdingt sich nun als Sammler von Schrott und Altmetall auf dem Planeten Bracca. Niemand weiß, dass er ein Jedi-Schüler ist, denn das würde seinen sicheren Tod bedeuten. Doch eines Tages setzt er die Macht ein, um einen Arbeitskollegen zu retten, was sofort die Inquisition des Imperiums alarmiert und kurze Zeit später sind die Truppen vor Ort. Und schon wartet der erste Kampf auf den Spieler.

Cal Kestis hat offenbar in der der Zwischenzeit gut mit dem Laserschwert trainiert, denn er kann recht gut damit umgehen. Und so sind die Sturmtruppen kein Problem. Einige erledigt er mit der Jedi-Waffe, andere bekommen ihren eigenen Blasterschüsse ab. Die Anführerin, die zweite Schwester, ist allerdings ein anderes Kaliber und Cal deutlich überlegen. Und als die Situation ausweglos erscheint, naht Rettung in Form des Piloten Greez Dritus und der früheren Jedi Cere Junda.

Deren Raumschiff dient nun als Hauptquartier, von dem aus man verschiedene Planeten bereist, um ein mysteriöses Artefakt zu finden, das benötigt wird, um einen neuen Orden der Jedi aufzubauen. Doch auf den Planeten lauern auch die verschiedensten Gefahren, mal in Form von Schergen des Imperiums, mal durch deren Bewohner.

Aber immerhin kann sich Cal Kestis auf Hilfe verlassen, denn er ist nicht allein unterwegs. Sein treuer Begleiter ist der Droide BD-1. Der dient ihm als Scanner, zeichnet Karten und hat auch als Sanitäter einiges auf dem Blechkasten. Und ganz ehrlich, den kleinen Kerl schließt man schneller ins Herz, als C-3PO und R2D2 im ersten Film.

Weitere Infos über die letzten Jahre und auch das aktuelle Geschehen, erfahrt der Spieler, in dem er Dialoge mit den Verbündeten führt. Dabei kommt das richtige Star Wars Feeling auf, das durch den einen oder anderen Gastauftritt noch verstärkt wird.

Spielerisch kommt „Star Wars Jedi: Fallen Order“ wie eine Mischung aus „Tomb Raider“ und „Assassin's Creed“ daher, es wird viel geklettert, es gibt das eine oder andere Puzzle und die Kämpfe sind spektakulär in Szene gesetzt. Und dabei kämpft Cal Kestis ausschließlich mit seinem Lichtschwert, und das macht richtig viel Spaß. Und hat man einen Gegner getötet, kann BD-1 ihn scannen und erkennt so seine Angriffsmuster und Schwachpunkte.

„Star Wars Jedi: Fallen Order“ ist ein in jeder Hinsicht gelungenes Spiel und überzeugt nicht nur Star Wars Fans. Die Steuerung ist einfach, es gibt vier Schwierigkeitsgrade, allerdings muss der Spieler in vielerlei Hinsicht, sich selbst zurechtfinden, denn ein echtes Tutorial gibt es nicht. Aber gerade das gefällt mir besonders gut. Die Kämpfe machen Spaß und die verschiedenen Welten zu erforschen sowieso. Grafisch ist das Spiel eine Wucht. Die Spielwelt wird uns mit unzähligen Details präsentiert. Dem steht der Sound in nichts nach, angefangen von den tollen Effekten, über die filmreife Synchronisation bis zur epischen Musik. Einfach klasse.