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Zwei Spiele zum Preis von einem hat NIS America neu in die Läden gebracht und zwar für die Switch und den PC. Was das Word Revisited im Titel bedeutet? Nun, vielleicht hat man die Orte ja schon einmal besucht, denn beide Titel sind nicht wirklich neu. Sowohl „Saviors of Sapphire Wings“ als auch „Stranger of Sword City“ erschienen bereits um 2015 herum für die Handheld-Konsolen PSP und PS Vita sowie für die Xbox 360. Wir haben uns das Double Feature auf der Switch angesehen.

Zunächst einmal wäre zu sagen, dass die Geschichten beider Spiele nichts miteinander zu tun haben, von daher ist es egal, mit welchem Spiel man beginnt. Wir starten einfach mal mit dem Spie, das früher erschienen ist, „Stranger of Sword City“.

Nach der Charaktererstellung, für die ein Editor mit eingeschränkten Optionen zur Verfügung steht, kann es losgehen. Der Spieler ist der einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes und findet sich in einer seltsamen Welt wieder. Erste Erkundungstouren führen zu ersten Begegnungen mit den Einwohnern, von denen einen nicht alle mit offenen Armen empfangen, ganz im Gegensatz fur Stranger Gilde, bei der der Spieler willkommen ist.

Durch die Gilde lernt der Spieler wichtige Charaktere kennen, den Boss eines Konzerns etwa, oder die Königin. Oder aber die Chefin der Gilde, die nichts lieber will, als in ihre Welt zurückzukehren. Alle haben aber etwas gemeinsam, um an ihre Ziele zu kommen, brauchen sie Blutkristalle. Und der Spieler hat die besondere Gabe, diese von Monstern zu beschaffen, die sich wiederum in Dungeons aufhalten. Also erstellt sich der Spieler eine Gruppe aus verschiedenen Klassen und zieht los.

Etwas anders läuft es im Spiel „Saviors of the Sapphire Wings“, denn hier gibt der Spieler einen Helden, der einem Dämonenkönig unterlegen war und nach runden einhundert Jahren wiederbelebt wurde. Viel mehr Auswahl als die Bestimmung des Geschlechts hat der Spieler bei der Charaktererstellung allerdings nicht.

Ganz wie in klassischen Rollenspielen müssen nun erstmal Gefährten gesucht und dieses dann zum Beistritt der Gruppe überzeugt werden, denn viele Kämpfe warten. Auch gegen frühere Mitstreiter, die nun auf der Seite des Dämonenkönigs kämpfen.

Nicht nur ist hier das gesamte Spiel deutlich Storylastiger, auch die einzelnen Charaktere haben alle ihre eigenen Geschichten, was ein tolles Gruppengefühl erzeugt und den Spieler wesentlich vorsichtiger agieren lässt, um sie nicht zu verlieren.

Beide Spiele haben gemeinsam, dass es darum geht, Dungeons zu erkunden, rundenbasiert gegen Monster zu kämpfen und Beute zu machen. Dabei gibt es die übliche Mischung aus Waffenangriffen, Magier und Heilung. Dabei levelt man die Figuren langsam hoch, verbessert Skills, Ausrüstung und Waffen.

Beide Spiele machen auf der Switch richtig viel Spaß, bringen hübsche Grafik und großartigen Sound, vor allem die Musik ist wunderbar. Die Steuerung ist gut auf die Switch portiert worden, wobei beide Games ohnehin für Handhelds konzipiert wurden. Sowohl auf dem Bildschirm daheim als auch im Handheld-Modus gibt es keinerlei Probleme. Allerdings merkt man an den Details in den Dungeons durchaus, dass es sich hier nicht um aktuelle Spiele handelt. Sieht man darüber hinweg, bekommt man zwei großartige Spiele, die für viele Stunden spannender Unterhaltung sorgen.