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Es könnte alles so einfach sein, „Samurai Warriors 5“ ist der fünft Teil der Serie „Samurai Warriors“, fertig. Aber weit gefehlt. Es ist der bereits achte Teil der Reihe, die wiederum ein Ableger der Spieleserie „Dynasty Warriors“ ist. Alles klar soweit? Entstanden ist das Spiel im Omega Force Studio, als Publisher fungiert Koei Tecmo. Lose basierend auf den Biografien con Oda Nobunaga und Akechi Mitsuhide ist „Samurai Warriors 5“ eigentlich ein Reboot der Reihe und beginnt auch mit Nobunagas Jugendzeit. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One X angesehen.

Wir befinden uns in der Sengoku-Zeit im feudalen Japan gegen Mitte des 16. Jahrhunderts. Das Land ist in etwa 200 Territorien aufgeteilt, die von sogenannten Daimyo beherrscht werden, japanischen Fürsten. Und die bekriegen sich untereinander, weil jeder von ihnen über das ganze Land herrschen will.

Da kommt Nobunaga Oda ins Spiel, der im Laufe der Geschichte Missuhide Akechi trifft und sich mit ihm zusammentut, um das tief gespaltene Japan zu vereinen. Doch dass das nicht kampflos funktionieren kann, dürfte klar sein und so stürzen sich die beiden mit ihren Mitstreitern in gigantische Schlachten.

„Samurai Warriors 5“ gehört dem Musou-Genre an, was bedeutet, dass es der Spieler in jeder Mission mit tausenden von Gegnern im Hack-and-Slay-Prinzip zu tun bekommt. Doch unsere beiden Hauptfiguren sind auch nicht allein, es können bis zu 27 Samurai freigespielt werden, die sich uns anschließen.

Und es sieht schon imposant aus, wenn der 65Zöller mit umherfliegenden Gegners gefüllt ist, eine wahre Schlachtplatte mit alles und scharf. Reicht es für das Fußvolk der Gegner noch, ganze zwei Tasten zu bearbeiten, um sie ins virtuelle Jenseits zu schicken, sieht es bei den Offizieren und Bossen schon ganz anders aus. Hier kommen dann die aufladbaren Spezialangriffe, Blocks und Konter ins Spiel.

Ist die Schlacht beendet, geht es erstmal auf die heimische Burg, die ausgebaut werden kann. Hier kann zudem trainiert werden, die Schmiede schmilzt erbeutete Waffen ein und macht aus dem Metall neue und im Stall ruhen sich die Reittiere aus. Je weiter die Gebäude in der Burg ausgebaut sind, um so mehr Möglichkeiten haben sie zu bieten. Hin und wieder wird unsere Basis auch angegriffen und muss verteidigt werden.

Neben zwei vollständigen Kampagnen gibt es einen Modus für zwei Spieler, lokal und Online, was einen ordentlichen Umfang ergibt.

Aber „Samurai Warriors 5“ hat auch seine Schattenseiten. So wirkt die Grafik auch auf der älteren Xbox nixht auf der Höhe der Zeit. Der Sound könnte ebenfalls ein wenig mehr Bumms haben. Aber wisst ihr was? Da pfeif ich bei diesem Spiel drauf, denn es macht einfach wahnsinnig viel Spaß, die gegnerischen Horden zu verdreschen, die Burg auszubauen und neue Combos zu lernen, dass die Zeit im Fluge vergeht. Kann ich nur weiterempfehlen, zumal auch der Preis stimmt.