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von Sebastian Rademacher

Das Entwicklerstudio id Software hat einen Namen, der viele Gamer mit der Zunge schnalzen lässt. Klassiker wie Quake, Doom oder Wolfenstein stammen aus diesem Studio. Und 2011 wurde mit Rage ein Comeback gestartet, das ebenfalls ein Erfolg wurde. Acht lange Jahre später steht die Fortsetzung Rage 2 in den Regalen. Wir haben uns das Spiel auf der PS4 angesehen.


Allerdings war id Software diesmal nicht allein verantwortlich für das Spiel, als Partner fungierten die Avalanche Studios. Und die haben sich mit Spielen wie Just Cause und Mad Max ebenfalls einen guten Namen gemacht.

Am Ende von Rage schien die Obrigkeit besiegt, doch weit gefehlt. Versteckt arbeitete man an der Rückkehr und die fällt nicht sehr nett aus. Der Spieler, der die Rolle eines Technikers, oder einer Technikerin übernimmt, wird auch gleich das erste Opfer der neuen riesigen Mutanten. Und schon wird der Spieler vom Techniker zum Ranger.

Ausgerüstet mit einer Powerrüstung ist es die Aufgabe des Rangers, das Ödland zu verteidigen. Das geht jedoch nicht allein und so geht es auf die Suche nach den Mitgliedern des Widerstands. Das war es auch schon mit den Aufgaben, von nun an muss man sich selbst durch die offene Welt kämpfen. Und kämpfen wird hier ganz groß geschrieben. Ständig wird der Spieler angegriffen, mal von Mutanten, mal von Nomaden, mal von anderen Ödland-Bewohnern.

Nur hin und wieder sammelt man Informationen, um überhaupt etwas Story zwischen die Kämpfe zu bringen. Hauptaugenmerk liegt nun mal auf der Action, und davon gibt es ein ganzes Füllhorn voll. Dementsprechend groß ist auch die Auswahl an der Bewaffnung. Neben dem Üblichen wie Schrotflinte oder Maschinengewehr stehen auch High-Tech-Kanonen zur Verfügung.

Allerdings erfordert die Steuerung ein wenig Eingewöhnung und Justierung in den Feineinstellungen. Klappt das alles, werden die Kämpfe richtig gut und der Spieler hat allerlei Optionen zur Hand. Fähigkeiten und Waffen können mit Loots verbessert werden. Das gilt auch für Fahrzeuge. Dafür muss allerdings so einiges an Ressourcen gesammelt werden. Und die Aufwertungen sind allgemein ein wenig zu aufwändig geraten und arten schon mal in Frustration aus.

Das Ödland sieht richtig gut aus und die Siedlungen strotzen nur so vor interessanten Typen, allerdings gibt es auch ein Manko, denn außerhalb besagter Orte gibt es kaum etwas zu entdecken und das Ödland macht seinem Namen alle Ehre.

Rage 2 kommt wie ein B-Actionfilm daher, von denen  es in den 80ern unglaublich viele gab, die das Thema Überleben nach der Apocalypse bedienten. Und Rage 2 ist durchaus unterhaltsam, viel Substanz steckt allerdings nicht dahinter, der Schwerpunkt liegt auf der Action und die ist richtig gut. Was nicht so gut gelungen ist, ist die Aufrüstung von Skills, Waffen und so weiter, das hätte man durchaus weniger komplex anlegen können. Alles in allem ist Rage 2 ein spassiger Shooter, nicht mehr, nicht weniger.