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Im Jahr 2009 kam „Pflanzen gegen Zombies“ für Mobilgeräte auf den Markt und konnte schnell eine riesige Fangemeinde um sich scharen. Das Spiel im Stil eines Tower-Defense-Games schlug ein wie eine Bombe und wurde schon bald für PC und Konsolen umgesetzt. Fünf Jahre später wurde aus dem Spiel mit „Garden Warfare“ ein 3D-Shooter und auch das kam bei den Spielern großartig an. 2016 folgt „Garden Warfare 2“ und drei Jahre später „Schlacht um Neighborville“. Nun hat Electronic Arts das bislang nur für PCs, Xbox und PS4 verfügbare Spiel „Plants vs. Zombies: Schlacht um Neighborville“ auch für die Switch veröffentlicht.

Schauplatz des Geschehens ist die schöne Kleinstadt Neighborville, in der man wunderbar leben könnte, gäbe es da nicht dieses kleine Problem, denn hier kämpfen Pflanzen und Zombies um die Vorherrschaft in der Stadt. All das ist in der gewohnt witzigen Comic-Grafik umgesetzt und hat wieder viele verrückte Figuren zu bieten.

Im PvP bietet das Spiel zwanzig anpassbare Klassen, da sollte für jeden das richtige dabei sein. Ziel ist es, Neighborville zu erobern und die Bezirke der Stadt von Gegnern zu säubern. Sechs Spielmodi stehen hier zur Verfügung.

Aber auch allein kann gespielt werden, für das PvE stehen vier große Areale als Kampfschauplätze zur Verfügung. Neben den Schlachten gibt es bestimmte Aufgaben zu erfüllen und auch das eine oder andere Rätsel wartet darauf, gelöst zu werden.

Ob man nun die Kampagne spielt oder im Multiplayerbereich Pflanzen beziehungsweise Zombies dezimiert, der Fortschritt gilt für beide Varianten gleichermaßen. Erfolg bringt Bares in Form der In-Game-Währung. Diese kann man wiederum in die verrücktesten Outfits investieren.

Geht es in die Schlacht, ist Teamplay entscheidend. Die vielen Klassen haben alle ihre bestimmten Vor- und Nachteile und nur, wenn man diese gemeinsam nutzt und Schwächen so ausgleicht, kommt man zum Erfolg. Das ist allerdings beim Gegner genau so und so muss man nach Möglichkeit herausfinden, wie man die verschiedenen Klassen des Feindes am besten knackt.

Die Steuerung geht leicht von der Hand und wer schon einmal einen Shooter gespielt hat, wird sofort im Spiel sein. Grafisch hat PopCap mal wieder einen Gang höher geschaltet. „Plants vs. Zombies: Schlacht um Neighborville“ kommt mit einer wunderschönen Comic-Grafik daher, die detailreich ist und wie ein Animationsfilm wirkt. Die vielen Verrücktheiten, die sich die Macher ausgedacht haben, kommen so besonders gut zur Geltung. Passend dazu gesellt sich der Sound, der die Szenen perfekt untermalt. Die Texte sind komplett in Deutsch, eine Sprachausgabe gibt es nicht. Was Sinn macht, denn sprechende Zombies oder Pflanzen? Nein, danke.

Die Version für die Switch ist ebenso gut wie die Varianten für die Xbox One oder die PS4. Allerdings trägt sie noch den Zusatz Complete Edition im Titel. Und der hat es durchaus in sich. Bei den anderen Versionen hatte der Spieler die Möglichkeit, mit Echtgelt Mikrotransaktionen durchzuführen, um neue Skins, Imotes oder andere kosmetische Items zu bekommen. Das ist nun nicht mehr möglich, denn alles kann nun im Game freigespielt werden. Leider gibt es auf der Switch den Splitscreen-Modus nicht mehr, was Couch-Coop leider ausschließt. Ansonsten bekommt der Käufer ein wunderbares Spiel mit hübscher Grafik, tollem Sound und wahnsinnig viel Humor, das viele Stunden beste Unterhaltung bietet.