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Aus dem Hause P-Studio kommt die in Deutschland von Deep Silver vertriebene Rollenspielserie „Persona“. Der fünfte Teil wurde 2016 veröffentlicht. Neben Animes und Mangas zum Spiel wurden auch zwei Spin-offs produziert, „Persona 5: Dancing in Starlight“ und „Persona 5: Strikers“. Letztgenanntes haben wir uns auf der Playstation 4 für euch angesehen.

Bei „Persona 5: Strikers“ handelt es sich um ein Action-RPG, das ein Crossover zwischen „Dynasty Warriors“ und „Persona 5“ bildet. Die Geschichte spielt sechs Monate nach den Ereignissen des fünften Teils der Spielereihe. Ann, Joker und Ryuji gehen weiterhin zur Schule, während Haru und Makoto bereits studieren. Futaba, ebenfalls bereits bekannt, hat eine neue App, die sich die anderen auch gleich auf ihre Handys installieren, „EMMA“.

Und als Joker plötzlich eine Einladung vom Idol Alice Hiiragi erhält, landen er, Ryuji und Morgana plötzlich in einer mysteriösen Parallelwelt, die die wahren Gefühle darstellt. Und Hiiragi ist hier die Böse, die ihre vielen Fans am liebsten zu willenlosen Sklaven umfunktionieren möchte. Das wollen die drei Freunde nicht akzeptieren und gemeinsam mit der KI Sophia stellen sie sich Hiiragi entgegen.

Anders als in vielen anderen rundenbasierten Rollenspielen kommt „Persona 5: Strikers“ als Musou daher, was bedeutet, das die Actionsequenzen in Echtzeit ablaufen. Ziel ist es, die Gegner möglichst aus einer sicheren Deckung heraus zu überraschen. Klappt das nicht, nimmt der jeweilige Charakter Schaden. Nach und nach lernen die Figuren neue Fähigkeiten, was mehr Strategie in den Kämpfen erlaubt.

Anders als im Hauptspiel, gibt es hier kein Zeitlimit, so dass der Spieler genug Zeit hat, die Umgebung zu erkunden, verschiedene Aufträge zu erledigen und geniale Items einzusammeln. Zu tun gibt es hier wahrlich genug. Die Persona können, wie im Hauptspiel, wieder mit den Masken wechseln und lassen sich diesmal auch vereinigen.

Die Version des Spiels für die Playstation 4 bietet zwei Modi an. Während der Grafik-Mode bemüht ist, eine 4K-Grafik darzustellen, versucht sich der Framerate-Modus daran, 60FPS zu erreichen. Ich persönlich ziehe den Grafikmodus vor, der sieht einfach genial aus.

„Persona 5: Strikers“ ist ein echtes Brett. Die großartige Geschichte wurde beeindruckend gut inszeniert, die Grafik ist klasse, die Spielewelt voller liebevoller Details und die Sprecher liefern allerbeste Arbeit ab. Die Musik ist fantastisch und die von Strategie geprägten Kämpfe fordernd. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann, dass sich die Aktionen bei den Kämpfen zu schnell wiederholen. Ansonsten ist „Persona 5: Strikers“ ein rundum gelungenes Spiel.