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Denkt man an futuristische Hochgeschwindigkeitsrennen, kommt einem unweigerlich die „Wipeout-Reihe“ in den Sinn, die zwischen 1995 und 2017 veröffentlicht wurde. Nun ist mit „Pacer“ ein weiterer Teilnehmer ins Rennen eingestiegen. Zumindest auf der Xbox-Familie, denn für PC und Playstation 4 war das Spiel aus der Schmiede von R8 bereits erhältlich. Wir haben auf der Xbox One X unsere Runden gedreht,

Erster Eindruck: die Steuerung ist alles andere als einfach. Es geht über Kurde, die eher an Achterbahnen erinnern, als an Rennpisten, mit einem irren Speed und nebenbei soll auch noch die Konkurrenz beschossen werden. Aber gerade als ich dachte, das ist nichts für mich, hatte ich den Bogen raus. Einfach mal eine Runde mit gedrosselter Geschwindigkeit drehen, die Kurven kennenlernen und Bremspunkte herausfinden, dann klappt es auch mit vollem Speed besser.

Wer trotzdem Probleme mit der Steuerung hat, kann den Controller ganz nach seinem Gusto konfigurieren und so optimal für sich selbst einstellen. Und dann machen die Rennen auch richtig viel Spaß. Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings dass der Schwierigkeitsgrad nicht anpassbar ist. So könnten die Rennen für Neueinsteiger zu schwer, für Profis allerdings viel zu leicht sein.

Beim Umfang allerdings gibt sich „Pacer“ keine Blöße. Es gibt sieben verschiedene Spielmodi, vier Fahrzeugklassen und vierzehn Strecken, die sich über die ganze Welt verteilen. Da gibt es Rennen an einem russischen Weltraumbahnhof ebenso wie an den Niagarafällen. Allerdings fällt es bei der wahnwitzigen Geschwindigkeit etwas schwer, die Aussicht zu genießen. Zudem kann am Tag oder in der Nacht gefahren werden und die Strecken lassen sich umgekehrt und auch gespiegelt fahren.

Neben der Einzelspielerkarriere gibt es schnelle Rennen, bei denen man die Regeln selbst festlegen kann sowie Online-Rennen mit bis zu zehn Spielern. Bei der Karriere hapert es allerdings ein wenig an der Präsentation, mehr als von einem Rennen zum nächsten zu gelangen, ist hier kaum möglich. Schade, da wurde deutlich Potenzial verschenkt.

Mehr Möglichkeiten gibt es dagegen bei den Fahrzeugen selbst, die sich in vielerlei Hinsicht tunen lassen. So wird daraus optisch als auch technisch das Traumauto. Und auch die Bewaffnung will weise gewählt werden, um die Konkurrenz von der Strecke zu pusten.

„Pacer“ überzeugt auf der Xbox One X mit großartiger Grafik, wunderbarem Sound mit toller Musik und wanhwitzig schnellen Rennen. Hier und da müssen Abstriche gemacht werden, aber darüber lässt sich, dank des Spielspaßes, der hier aufkommt, durchaus hinwegsehen. Da es „Wipeout“ nie für die Xbox gab, füllt nun „Pacer“ die Lücke und ist eine Probefahrt auf jeden Fall wert.