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Die Mechs sind wieder da, und machen da weiter, wo sie bei „Override“ aufgehört haben. Die seit einigen Wochen erhätliche Fortsetzung „Override 2: Super Mech League“ bietet wieder rasante Prügeleien zwischen Mechs. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One Series X angesehen.

Der Vorgänger hatte schon den Fokus auf den Multiplayerpart gelegt und nun hat man gleich auf eine Kampagne für Solospieler verzichtet. Eigentlich schade, hier aber durchaus verständlich. Da gibt es dann aber auch gleich ein Problem, wenn kurz nach Start des Spiels nicht immer genug Mitspieler zu finden sind, da es sich hier nicht um ein Blockbusterspiel handelt, das sich unglaublich schnell verkauft.

Aber auch da gibt es eine Lösung, denn einerseits gibt es auch einen lokalen Multiplayer und zweitens kann man auch allen mit Computergegnern spielen. Insgesamt zwanzig Mechs stehen zur Auswahl, wobei die meisten erst freigespielt werden müssen. Hat man sich die Steuerung und die Fähigkeiten der einzelnen Kämpfer eingeprägt, entstehen ebenso spannende, wie spassige Prügeleien.

Man fühlt sich dabei allerdings wie in einem handelsüblichen Beat-em-Up, und nicht so, als würde man einen gigantischen Kampfroboter steuern. Dafür sorgt sie Grafik in den Kämpfen für Ahs und Ohs.

Durch Siege lassen sich die Roboter optisch aufwerten, was sie aber eher verschandelt, als sie beeindruckender aussehen zu lassen. Für Einsteiger wiederum gibt es einen Trainingmodus, in dem sich die Steuerung schnell verinnerlichen lässt.

„Override 2: Super Mech League“ ist ein spassiges Prügelspiel mit Kampfrobotern, an dem es bei Grafik, Sound und Steuerung kaum etwas auszusetzen ist, allerdings bietet das Gameplay wenig Abwechslung. Ein Editor für eigene Mechs wäre hier eine tolle Idee gewesen. Positiv hingegen ist, dass es auch ein lokaler Multiplayer ins Spiel geschafft hat, sowie eine Einzelspielermöglichkeit, auch wenn eine echte Kampagne fehlt.