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Im Jahr 1994 veröffentlichte Electronic Arts das Rennspiel „Need for Speed“ für PCs und die Playstation und landete einen echten Hit. Heute steht mit „Need für Speed Heat“ bereits das 25. Spiel der Reihe in den Regalen der Händler. Erschienen ist das Spiel für den PC, die PS4 und die Xbox One. Wir haben auf der PS4 ein paar Proberunden gedreht.

Wie aus den letzten Spielen gewohnt, kommt auch Heat mit einer Hintergrundstory daher, die einige coole Figuren vorstellt und jedes Klischee bedient, dass man aus Filmen wie „Fant & Furious“ kennt. Zu Beginn wird einem die wirklich leicht zu bedienende Steuerung eingetrichtert und lernt, wie man ordentlich um Kurven driftet, seit jeder ein Merkmal der Spieleserie. Eine Simulation sollte man hier nicht erwarten, es geht eher in Richtung Arcade.

Es gibt so einiges zu tun in der offenen Spielwelt. So kann man Rekordsprünge absolvieren, sich von Radarfallen blitzen lassen oder einfach nach Belohnungen Ausschau halten. Da könnte man durchaus meinen, man hat sich von „Forza Horizon“ inspirieren lassen.

Eine Art Hauptquartier dient hier als Startpunkt für die Aktivitäten unseres Fahrers. Hier darf auch das jeweilige Auto ganz nach Lust und Laune lackiert oder getunt werden. Ein paar flotte Aufkleber und ein neuer Auspuff und schon klingt die Rennpappe wie ein großer und schaut schneller aus, als er ist. Natürlich kann man die Leistung des Boliden auch richtig steigern oder man legt Wert darauf, das Auto speziell fürs Driften aufzumöbeln, das ist dem Spieler selbst überlassen.

Dafür ist natürlich ein entsprechender Kontostand nötig, und der lässt sich durch gute Platzierungen in den zahllosen Rennen aufpolieren. Zusätzlich steigert man damit seinen Level, was wiederum die Auswahl an Fahrzeugen und Zubehörteilen vergrößert. Mit der Umgestaltung des Fahrzeugs kann man schon eine ganze Menge an Zeit verbringen. Wenn man es sich einfacher machen will, lässt sich aber auch ein Design herunterladen.

Startet man von seiner Basis mit dem Auto, hat man die Wahl zwischen Tag und Nacht, ein bestimmter Tag- und Nachtzyklus wird einem also nicht aufgezwungen. Sehr schön, so kann jeder seine Rennen zu der Zeit fahren, wie es ihm am besten gefällt. Aber es gibt dennoch einen großen Unterschied bei den Tageszeiten. Am Tage werden legale Rennen gefahren, nachts wird die illegale Rennszene aktiv. Das ruft allerdings auch wesentlich schneller die Hüter von Gesetz und Ordnung auf den Plan, während es im Hellen schon etwas entspannter zugeht.

Gegner bei den Rennen können im Onlinemodus andere Spieler sein oder eben KI-Bots. Da man in verschiedenen Klassen startet, sollte das Auto jeweils auf einem technisch gehobenen Level sein, denn die der Konkurrenten sind es ohne Zweifel und fahren einem andernfalls problemlos davon.

„Need for Speed Heat“ gewinnt sicher keinen Innovationspreis, bietet aber genau das, was man erwartet: spannende Rennen mit einer kleinen Hintergrundstory, jede Menge Tuningmöglichkeiten und eine offene, lebendige Spielwelt mit unglaublich vielen Details. Es gibt drei Schwierigkeitsgrade und eine leicht zu erlernende Steuerung. Und das macht alles zusammen durchaus Spaß. Zumal auch Grafik und Sound ordentlich Gas geben.