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Erstmals tauchte Warhammer 40.000 als Tabletop Game im Jahr 1987 auf. Dort geht es in einer dystopischen Zukunft um verschiedene Welten, deren Armeen oftmals aufeinander prallen. Im Jahr 1995 erschien der Ableger „Necromunda“, der sich nur um einen einzigen Planeten drehte. Und dort treiben auch Kopfgeldjäger ihr Unwesen. Und das ist grob auch schon die Geschichte der Videospiel-Adaption „Necromunda: Hired Guns“ aus dem Hause Focus Home Interactive ist für die PS5, PS4, Xbox Series X, Xbox One und den PC erschienen. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 angesehen.

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Kopfgeldjägers oder eine Kopfgeldjägerin auf dem Planeten Necromunda. Als solcher übernimmt man Missionen, schießt alles über den Haufen, was nicht rechtzeitig auf den Bäumen ist und kassiert die Belohnung. Nach und nach steigt der Bounty Hunter im Level auf und die Skills verbessern sich. Hin und wieder gibt es auch Kisten mit Loot zu entdecken.

Das Spiel gaukelt eine offene Welt vor, allerdings sind Wege vorgegeben, denen man folgen muss, was aber in diesem Spiel kein Problem darstellt. Über zahlreiche Dialoge, die ordentlich synchronisiert sind, gibt es nützliche Informationen und man erfährt mehr über die Geschichte und den Ort der Handlung.

Gefundene Ausrüstung oder neue Waffen kann man direkt ausrüsten, allerdings bietet das Hauptquartier nicht einmal einen Schrank oder eine Truhe und so geht alles, was man nicht am Mann oder der Frau trägt, direkt zu einem Händler. In der Zentrale kann man sich auch mit Medi-Sets ausrüsten, davon darf man immerhin drei Stück mit sich führen. Dazu kann auch neue Ausrüstung erworben werden oder Waffen verbessert. Alles kostet allerdings Geld, was man wiederum durch weitere Missionen verdient.

„Necromunda: Hiresd Guns“ ist ein Ego-Shooter und in der Regel gilt in dem Genre, kennt man die Steuerung eines der Spiele, kennt man sie alle, mit kleinen Variationen. Allerdings ist hier die Belelgung des Controllers teilweise völlig anders. Glücklicherweise kann man die Belegung auch ganz nach Wunsch wieder umstellen.

Das Prinzip des Spiels gefällt mir. Als Kopfgeldjäger über den Planeten zu streifen. Missionen zu erfüllen und die Belohnungen einheimsen. Allerdings ist die Umsetzung nicht hundertprozentig gelungen. So hätte die Story ein wenig mehr Inhalt gebrauchen können, die Grafik auf der PS5 hätte ich auch einen Tick sehenswerter erwartet und die Framerate ist nicht immer stabil. Was mich aber richtig aufgeregt hat, ist die zu oft wackelige Kamera, die bei Menschen mit Motion Sickness Übelkeit auslösen dürfte, und für die meisten anderen einfach ein Ärgernis ist. Bei Filmen ist man davon schon länger abgekommen, besser so. Als Ausgleich gibt es schnörkellose Action und jede Menge Shootouts.