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Denkt man an das Entwicklerstudio Milestone kommen einem unweigerlich Motorradrennen in den Sinn. Und mit „Monster Energy Supercross 4“ haben sie nun einen weiteren Genre-Vertreter in ihrer Vita. Und wie es der Titel schon verrät, geht es um Rennen mit Geländemotorrädern, die offizielle FIM World Championship. Wir haben uns das Spiel auf der PS5 angesehen.

Wie in diesen Spielen üblich steht zu Beginn erstmal die Erstellung des Fahrers beziehungsweise der Fahrerin auf dem Programm. Der Spieler sucht sich Namen, Geschlecht, Größe und die Herkunft aus und passt dann auch das Aussehen an. Wie leider ebenfalls üblich, sind die Optionen hier ziemlich eingeschränkt. Dann das wichtigste, die Entscheidung, auf welchem Bike man die Rennen angehen möchte.

Im Turtorial, das man auch überspringen kann, wird dem Spieler die interessanteste Neuerung im vierten Teil der Serie nähergebracht, die Rückspulfunktion. Und die kann man nicht wie üblich endlos oft aktivieren, sonder sollte weise gewählt werden. Durch seine Fahrkünste kann man sich die Funktion aber erneut aufladen.

An Spielmodi gibt es einiges an Auswahl wie Einzelrennen, Zeitfahren, freie Fahrt oder eigene Meisterschaften. Wie immer ist aber auch hier das Herzstück die Karriere, in der man sich vom Anfänger bis zum Weltmeister hocharbeiten kann. Und fährt man da mal kein Rennen, lassen sich die Eigenschaften durch verdiente Fertigkeitspunkte verbessern und man geht shoppen und ändert das Bike oder den Overall. Allerdings ist das alles zweitrangig, die Wahrheit liegt nur auf der Piste.

Und da geht es mächtig zur Sache. Die Rennen finden auf Kurse unter anderem in Arenen statt, in einem relativ großen Pulk von Fahrern. Und das ist gar nicht so einfach, denn Gas geben und bremsen reicht hier nicht, auch die Verlagerung des Körpergewichts ist entscheidend, wenn man eine gute Platzierung erreichen will. Und in den ersten Rennen wird man da durchaus Lehrgeld zahlen, bis man schließlich den Bogen raus und die Steuerung mit dem prima genutzten DualSense Controller raus hat, und die Rennen fortan gut von der Hand gehen.

Als Fahrhilfe lässt sich der Flow einblenden, der nicht nur die ideale Fahrlinie anzeigt, sondern auch, wann man besser den Speed drosselt. Ideal für den Anfang, später, wenn man es drauf hat, kann man es problemlos deaktivieren.

Die Konkurrenz im Rennsport ist groß, das muss man auch hier erfahren, denn die KI, ist alles andere als einfach abzuhängen. Macht man einen größeren Fehler fährt sie dem Spieler davon und ist kaum wieder einzuholen.

Wem das alles nicht reicht, der kann sich am Streckeneditor austoben und seine eigenen Pisten erstellen und die dann auch online teilen. Das geht recht problemlos. Bis zu 16 Spieler können auch online gegeneinander antreten.

Die Grafik sieht bei Bikes und Piloten klasse aus, die Pisten und Arenen nicht so wirklich, da hätte ich auf der Nextgen-Kosole ein wenig mehr erwartet,. Der Sound ist klasse, die Auswahl an offiziellen Fahrern, Motorrädern und Pisten groß und die Steuerung geht nach Eingewöhnung auch gut von der Hand. Die Karriere könnte etwas mehr Feinschliff vertragen. Die Rennen selbst sind fordernd und machen richtig viel Spaß, vor allem, wenn es regnet. Wer auf Geländerennen steht kann hier bedenkenlos zugreifen.