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Nina Schulz

Das vor 10 Jahren erschienene, postapokalyptische Shooter Doppelpack ist nun auch für die beliebte Nintendo Konsole erhältlich.

Wer mit der Geschichte der Spiele schon bekannt ist darf diesen ersten Abschnitt gerne überspringen, denn 4A Games und Deep Silver haben storytechnisch nichts an den Shootern, die auf den Büchern des Autors Dimitri Glukhovski basieren, verändert.

Wer dennoch einen kleinen Einblick in das Geschehen braucht, liest einfach wie gewohnt weiter:
Wir schreiben das Jahr 2013 in dem eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes das gewohnte Leben der Menschen ein Ende bereitete. Die wenigen Überlebenden ziehen sich in den Untergrund Moskaus zurück, da tödliche Gase die Erdoberfläche unbewohnbar machen. Nun in 2033 ist das Leben ganz anders als zuvor und die verbliebenen, friedliebenden Menschen müssen sich mit Gaunern und anderem kriminellen Pack umherschlagen, zu allem Überfluss sind unter den zahlreichen Störenfrieden auch Mutanten und die sogenannten „Schwarzen“.

In Metro 2033 ist der junge Artjom in all dem Mitten drin und somit der Hauptcharakter unseres Spiels, er kehrt seinem Zuhause den Rücken zu um andere Stützpunkte vor der neuen Bedrohung der Schwarzen zu warnen und Unterstützung für seine Heimat zu rekrutieren und startet somit eine gefährliche Reise durch die U-Bahn-Schächte Moskaus.

Auch in Metro Last Light (MLL) ist Artjom wieder die Hauptfigur des Geschehens und spielt hier sogar eine noch deutlich größere Rolle für das Überleben der Menschheit.

Wo es dem ersten Teil der Reihe ein wenig an Spannung fehlte holt MLL ordentlich wieder Punkte rein und reißt den Spieler förmlich mit.
Mechanisch wurden die beiden Spiele jedoch ein wenig umgekrempelt und hier und dort verbessert. Außerdem wurden einige gute Funktionen aus dem Nachfolger Last Light, wie zum Beispiel das Waffen,- und Gegenstandsmenü übernommen, die Uhrzeit hat der Spieler nun praktischer Weise auch immer im Blick. Alle DLC Inhalte sind nun von Anfang an verfügbar und die zwei Schwierigkeitsgrade sind ebenfalls vor Spielbeginn einstellbar!

Grafiktechnisch wurde vor allem an Metro 2033 viel rumpoliert von besserer Beleuchtung zu schöneren Partikeleffekten und detaillierteren Figurmodellen.

Zwar drückt der Handheldmdous der Switch all das ein wenig auf die 780p hinunter, aber wer sich daran stört kann die neue Grafik auch in 1080p auf einem größeren Bildschirm genießen. So oder so sieht es deutlich besser aus als zuvor.

Eine weitere, klitzekleine Änderung von der die Switchspieler profitieren wäre die individuell einstellbare Bewegungssteuerung, die ein kleines Sahnehäubchen auf der Torte darstellt. Neben etwas längeren Ladezeiten läuft das Spiel jedoch sehr flüssig und ohne fatale Bugs über die Bühne, außerdem sind die sehenswerten Filmszenen, die den Geschichtsverlauf der Spiele unterstützen ebenfalls im Spiel integriert geblieben und wurden lediglich grafisch ein wenig aufpoliert.

Einen weiteren Pluspunkt gibt es außerdem definitiv für die stimmungsvolle Musik und den Synchronsprechern der Spiele.

Wer als Shooterfan bis heute noch nicht mit der Metroreihe vertraut ist sollte sich definitiv überlegen spätestens jetzt das Doppelpack seiner Sammlung hinzuzufügen, aber auch für Fans der Reihe, die gerne ein verbessertes Metro für Unterwegs hätten, ist der Release auf der Switch eine tolle Gelegenheit.

Ist man jedoch lieber Zuhause auf dem Sofa, um dort sein postapokalyptisches Abenteuer zu erleben sollte man vielleicht auf die Xbox One und PS4 Versionen zurückgreifen, denn die laufen dann doch noch ein Tacken schneller ab mit den schönen 60FPS.
Alles in Allem ein gelungenes Werk für eine tolle Plattform.