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Im Jahr 2002 kam das Spiel „Mafia“ für den PC auf den Markt und konnte die Spieler sofort überzeugen. 2004 folgten die Versionen für die Xbox und die Playstation 2. Nun haben Hangar 13 und 2K Games dem Spiel einen neuen Anstrich verpasst und das Spiel als „Mafia: Definitive Edition“ für den PC, Xbox One und PS4 erneut veröffentlicht. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One X angsehen.

Tommy Angelo ist Taxifahrer in Lost Heaven während der 30er Jahre. Als er eines Tages, eher ungewollt, zwei Mitgliedern der Salieri-Mafiafamilie hilft, bekommt er später einen Job vom Don und arbeitet fortan als Gangster. Da werden Schulden eingetrieben, Rennautos manipuliert, Konkurrenten ausgeschaltet oder Alkohol geschmuggelt. Alles endet schließlich in einem Krieg der zwei größten Mafiafamilien in Lost Heaven. Erzählt wird die Story in Rückblenden, während sich Tommy in einem Diner mit einem Detective unterhält.

Die Originalstory wurde beibehalten und noch ein wenig erweitert. Die Steuerung ist weitestgehend gleich geblieben, aber man kann jetzt per Druck auf den Button auch in Deckung gehen, was sehr hilfreich ist. Neben dem Story Modus, den man auch Wunsch auf in atmosphärischem Schwarz/Weiß spielen kann, gibt es den Freeride-Modus, der ohne Story auskommt aber sich prima eignet, um einfach die Stadt zu erkunden, Autos auszuprobieren oder Magazine, die Collectibles des Spiels, zu sammeln. Daneben gibt es hier Taxi-Missionen oder es können Autorennen gefahren werden.

Vier Schwierigkeitsgrade stehen zur Auswahl, wobei der höchste schon wirklich heftig ist und man sich dort jeden Schuss genau überlegen sollte, da die Munition ständig knapp ist, der Gegner diese aber im Überfluss besitzt.

Das Spiel war 2002 sensationell gut, nun wurde es in die heutige Zeit portiert und ist erneut sensationell gut. Die Story ist episch wie in klassischen Filmen wie „Der Pate“ oder „Good Fellas“. Die Figuren sind klasse und bekommen im Laufe der Geschichte immer mehr Tiefe. Die Missionen sind äußerst abwechslungsreich und allein die Fahrten zu den Einsatzorten machen schon übel viel Laune, das Steuern der alten Schlitten ist ein Genuss, die zwei Radiosender bringen tollen Jazz oder Klassik sowie Nachrichtensendungen über die Untaten der vergangenen Tage. Auch der Freeride-Modus wurde aufgepeppt und sorgt mit Taxi-Missionen und Autorennen für zusätzlichen Spaß. Die Grafik ist herausragend gut, auch wenn sich hier und da noch ein kleiner Fehler eingeschlichen haben mag, der Sound samt der filmreifen Dialoge ist kaum zu toppen. Hangar 13 und 2K Games haben hier gezeigt, wie man ein Remake eines Spiels macht. Das verdient unsere höchste Wertung.