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Die Corona-Pandemie hatte auch monatelang die Sportwelt im Würgegriff. Nun geht es langsam wieder aufwärts und auch die ersten Spiele der NFL wurden bereits ausgetragen. Davon unbeeindruckt ist die Saison der Sportspiele gestartet, natürlich auch bei EA, wo kurz nach „UFC 4“ auch „Madden 21“ erschienen ist. Wir haben uns das Spiel auf der PS4 angesehen.

Alle Jahre wieder kommt Madden zu uns. Das ist bereits seit 1988 so und ist auch in diesem Jahr nicht anders. Und jedes Jahr stellt sich die Frage, ob sich die Änderungen zum Vorgänger so auswirken, dass sich ein Kauf lohnt. Und wie jedes Jahr beschränken wir uns bei unserem Test auf die Neuerungen, die das Spiel zu bieten hat.

Wie immer stehen dem Spieler einige Modi zur Auswahl, ob man nun ein einzelnes Spiel spielen möchte, on- oder offline, die Skill Games ausprobieren möchte, oder aber Bewegungen und Spielzüge trainieren, die Qual der Wahl ist da. Auch das beliebte Ultimate Team darf nicht fehlen.

Erneut dabei sind auch der Franchise und der Face of the Franchise Modus. Hier wird jeweils eine komplette Season gespielt. Im ersteren übernimmt der Spieler alles, leitet den Club, verpflichtet Spieler und renoviert das Stadion. Ebenso wie im letzten Jahr.

Aber Face of the Franchise bietet eine gelungene Geschichte verbunden mit einem Karrieremodus. Gestartet wird zusammen mit einem Freund in einem Football-Team der Highschool. Es folgt ein College Team, der Draft zur NFL Combine, einer Veranstaltung, bei der sich Spieler, die für die NFL gedraftet werden wollen, den Club-Verantwortlichen und Scouts präsentieren können.

Nach und nach verbessern sich die Skills und Leistungen und man landet schließlich in der NFL. In Gesprächen kommt es auf die passenden Antworten an und so kann man dadurch ebenfalls Fertigkeiten freischalten. Da trifft man schon mal auf den bekannten Football-Reporter Rich Eisen oder selbst auf Snoop Dogg.

Ein wenig Drama ist auch dabei, denn der Freund, mit dem wir die Karriere gestartet haben, hat ein Herzproblem, was zu fatalen Situationen führt. Positiv ist allerdings, dass man hier nicht auf eine Spielposition festgelegt ist, sondern drei verschiedene ausprobieren kann.

Einen neuen Spielmodus gibt es ebenfalls, The Yard, eine Art Street-Football mit kleinerem Spielfeld und vier Spielern pro Team. Dann gibt es noch Superstar KO, dort tritt man mit einem Team inklusive drei Topspielern online gegen andere Spieler an. Beide Teams haben nur einen Drive Zeit, um einen Touchdown zu erzielen, der Gewinner der Runde bekommt einen weiteren Topspieler ins Team.

Erneut ist „Madden 21“ ein wahres Aushängeschild unter den Sportspielen. Extrem gute Grafik und Sound, perfekte Präsentation, die sich von einer Live-Übertragung der NFL kaum unterscheiden lässt, und ein geniales Gameplay, das im Vergleich zum Vorgänger nur um Nuancen verändert wurde. Die Kommentatoren machen einen guten Job, der neue Modus The Yard ist gelungen und die Karriere macht richtig viel Spaß. Ein rundum perfektes Sportspiel.