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Im Jahr 2014 kam das Spiel „Hyrule Warriors“ auf den Markt. Bei dem Hack-and-Slay Spiel handelte es sich um ein Crossover der Muso-Reihe, die im Universum von „The Legend of Zelda“ angesiedelt ist. Seit einigen Wochen steht nun „Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung“ für die Switch in den Läden. Die Story stellt die Vorgeschichte von „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ dar. Wir haben uns das Spiel angesehen.

Wer mal „Dynasty Warriors“ gespielt hat, kennt auch das Prinzip von „Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung“. Dazu kommt noch der Grafikstil von „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ und fertig ist die Mischung.

Die Geschichte des Spiels, angesiedelt 100 Jahre vor den Ereignissen von „Breath of the Wild“, wird in Zwischensequenzen jeweils vor und nach den Hauptmissionen, von denen es insgesamt 21 gibt, erzählt. Und so schnetzelt man sich mit Figuren aus dem Zelda-Universum durch gigantische Gegnerhorden und die Anzahl der besiegten Monster geht schon bald in die tausende. Und auch wenn man sich schnell unbesiegbar fühlt und die Kämpfe wenig fordernd sind, mach das Hack-and-Slay Prinzip schon ziemlich viel Spaß.

Die Zischen- und Endbosse sind dann schon andere Kaliber, aber auch hier reicht es schon, im richtigen Moment auszuweichen und dann eine der Spezialattacken zu machen, um zum Sieg zu kommen.

Für deutlich mehr Abwechslung sorgen die spielbaren Figuren, von denen 18 zur Auswahl stehen, und jeder spielt sich ein wenig anders. Am meisten hat mir allerdings der Zwei-Spieler-Modus gefallen. Hier kann man mit einem Kumpel per Splitscreen gemeinsam durch die Gegnerhorden pflügen. Das ist dann zwar noch einfacher, macht aber trotzdem doppelt so viel Spaß.

Wer Muso-Games mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Grafik schaut gut aus, der Sound kann ebenso gefallen. Die Steuerung geht gut von der Hand und eignet sich auch prima für Neueinsteiger. Der Schwietrigkeitsgrad ist leider viel zu niedrig. Und wenn sich besonders viele Gegner auf dem Bildschirm tummeln, was ziemlich häufig der Fall ist, geht schon mal die Bildwiederholrate in die Knie und es ruckelt ein wenig. Ansonsten ist „Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung“ ein nettes Spiel für Zwischendurch.