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Im Jahr 1984 kam der Film „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ in die Kinos. Der Film wurde ein gigantischer Erfolg und hat bis heute Kultstatus. Neben einer Fortsetzung gab es jede Menge Merchandise und ein Videospiel, das für aktuelle Heimcomputer wie den C64 und die Konsole Atari VCS. Eigentlich warten die Fans bis heute auf den dritten Teil, der nun im kommenden Jahr starten soll. Dan Aykroyd allerdings bezeichnete „Ghostbusters: The Video Game“, das im Jahr 2009 erschienen ist, als die dritte Geschichte der Reihe. Er ist mit seinen Kollegen Harold Ramis, Bill Murray und Ernie Hudson auch im Spiel enthalten. Zehn Jahre später steht das Spiel nun als remasterte Version in den Ladenregalen. Wir haben uns das Spiel auf der Switch angesehen.


Wir haben das Jahr 1991 und die Geisterjäger arbeiten mittlerweile offiziell für die Stadt. Zuwachs gibt es durch einen Kadetten, der ausgebildet wird. Diesen übernimmt der Spieler und es gibt jede Menge zu tun. Der Architekt Ivo Shandor hat aus mehreren Gebäuden ein Mandala geschaffen um seine finsteren Pläne zu verwirklichen. Daneben müssen auch die üblichen Geister und Erscheinungen eingefangen werden. Hier gibt es auch einige bekannte „Gesichter“ aus den Filmen zu sehen, wie den Slimer oder den allseits beliebten Marshmallow-Mann.

Um einen Geist zu fangen, muss dieser zunächst lokalisiert werden, dann gibt es Saures mit der Protonenkanone und wenn der Geist genug Energie eingebüßt hat, kann er in die Falle gezogen werden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Kanone nicht überhitzt. Das verdiente Geld kann dann wieder in neue Ausrüstung investiert werden, was für die größeren Kaliber auch von Nöten ist.

Ist der Geist stärker und unser Ghostbuster-Azubi geht zu Boden, ist es ganz praktisch, wenn einer der Kollegen dabei ist, und einem wieder auf die Beine hilft. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche. Sind allerdings alle Mitglieder des Teams am Boden, geht es zurück zum letzten Checkpoint.

Was sind nun die Neuheiten der remasterten Version? Die halten sich tatsächlich sehr in Grenzen, denn außer eine höheren Grafikauflösung gibt es da nichts zu vermelden. Und eigentlich bietet die Fassung sogar weniger als das Originalspiel, denn hier fehlt die deutsche Synchronisation, die damals mit den Sprechern der Filme vorhanden war und auch die Mehrspielerfunktion wurde eingespart.

„Ghostbusters: The Videogame“ war vor zehn Jahren schon ein großartiges Spiel, das immens viel Spaß gemacht hat und das ist es auch heute noch. Durch die höhere Auflösung sieht das Spiel natürlich besser aus und man erkennt sofort die bekannten Figuren, Geister und Schauplätze aus den Filmen wieder. Auch der Sound ist immer noch klasse. Ein wenig mehr hätte es aber durchaus sein können und zumindest die deutsche Synchro fehlt hier wirklich. Wer darauf verzichten kann, bekommt ein tolles Ghostbusters-Game.