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Im Jahr 2006 kam das Spiel „Geheimakte Tunguska“ auf den Markt und konnte die Fans von klassischen Point-and-Click Adventures begeistern. Zwei Jahre später folgte „Geheimakte 2: Puritas Cordis“ und 2012 bildete „Geheimakte 3“ den Abschluss der Trilogie. Nun, weitere acht Jahre später, hat es der dritte Teil auf die Switch geschafft. Grund genug, die Ermittlungen erneut aufzunehmen.

Nina heiratet endlich ihren geliebten Max. Doch plötzlich steht die Kirche in Flammen und ein Mann in dunklem Gewand verlässt plötzlich den Schauplatz. Nur ein Traum?

Kein Traum allerdings ist es, als Polizisten in die Wohnung eindringen und Max wegen Terrorismus verhaften. Nina Kalenkow schreibt natürlich alle Warnungen in den Wind und nimmt Ermittlungen auf, die sie um die ganze Welt führen, um herauszufinden, was es mit all dem auf sich hat.

Im dritten Teil der Reihe steuern wir nicht nur Nina, wie schon bei den Vorgängern, sondern übernehmen in Rückblenden auch die Steuerung anderer Figuren. Es wird die Umgebung durchsucht, Gegenstände gesammelt  und zahlreiche Rätsel gelöst. Diese sind vor allem für alte Adventure-Hasen nicht sonderlich schwierig.

Wer schon die Vorgänger gespielt hat, weiß, was ihn erwartet, man kann aber auch durchaus mit dem dritten Teil einsteigen.

„Geheimakte 3“ bietet eine spannende Geschichte, eingebettet in einem klassischen Point-and-Click-Adventure. Sicher, die Grafik, immerhin acht Jahre alt, ist nicht auf dem aktuellen Stand der Technik, schaut aber immer noch ordentlich aus. Die Steuerung ist sowohl am TV als auch im Handheldmodus völlig problemlos. Der Sound, vor allem die erstklassige Synchronisation ist klasse, hier gibt es viele aus Film und Fernsehen bekannte Stimmen zu hören. Alles in allem ein gelungenes Spiel mit ordentlicher Umsetzung für die Switch.