Nextgengamersnet
Games,  Movies and more
 
 
 

Zunächst als Free-to-Play-Titel für Mobile-Geräte konzipiert, kam „Gear Club Unlimited“ 2017 als Titel ohne Mikrotransaktionen auf die Switch. Ein Jahr später kam der Nachfolger. Nun steht mit „Gear Club Unlimited 2: Tracks Edition“ eine spezielle Version des zweiten Teils in den Läden. Wir haben die Boliden wieder rasen lassen.

Nur nochmal zur Erinnerung, das Spiel ist ein Arcade-Racer ohne Anspruch auf realistisches Fahrverhalten oder ähnliches. Die „Tracks Edition“ hat im Gegensatz zur regulären Fassung des Spiels bereits fast alle DLCs sowie neue Strecken und Fahrzeuge an Bord.

Neben der bereits bekannten Story bietet das Spiel nun auch eine Kampagne. Diese besteht aus zwei Events. Da wäre zum einen die Langstreckenserie, mit vier Wettbewerben, die wiederum jeweils vier Rennen auf neuen Strecken beinhalten. Das zweite Event besteht aus zwei Wettbewerben, von denen einer das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist.

Vor den Wettkämpfen muss sich der Spieler für ein Auto entscheiden, das im jeweiligen Wettbewerb nicht mehr gewechselt werden kann. Und da ist das schnellste nicht immer das beste, denn der Bolide, mit dem man selbst am besten umgehen kann, ist immer erfolgreicher. Neue Autos hat das Spiel auch zu bieten, wie etwa einen Nissan GT-R LM Nismo oder einen Mercedes AMG GT3, genug Geld vorausgesetzt. Auch ein neues Hybrid-Fahrzeug hat es in die Auswahl geschafft, der Porsche 919.

Wer möchte, kann vor den Rennen ein Qualifying bestreiten, um die Startposition zu verbessern. Verzichtet der Spieler darauf, geht es von Platz 12 los. Während den Rennen gilt es auch, die Boxenstopps zum Tanken und Reifenwechsel gut zu planen. Auf animierte Szenen währen der Stops wurde leider verzichtet.

Auch an die Neueinsteiger wurde gedacht. Während der Rennen ist es pro Runde dreimal möglich, ein paar Sekunden zurückzuspulen, um Fahrfehler wieder gutzumachen. Das ist in den Rennen, die nun deutlich länger dauern, ganz praktisch. Ein Schadensmodell bei Unfällen gibt es nicht.

Die Grafik von „Gear Club Unlimited 2: Tracks Edition“ ist solide, der Sound ist in Ordnung, die Steuerung okay. Es gibt eine ordentliche Auswahl an Strecken und Fahrzeugen und der Umfang geht auch in Ordnung. Allerdings fällt an vielen Ecken und Kanten auf, dass das Spiel eigentlich mal ein Free-to-Play-Titel war, der zu einem Vollpreisspiel aufgeblasen wurde. Und da ist dann durchaus noch Luft nach oben. Rennfans sollten aber auf jeden Fall mal ein paar Proberunden drehen.