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Vor 25 Jahren kam das Spiel „Command & Conquer“ in die Läden. Das Echtzeit-Strategiespiel drehte sich um einen Konflikt zwischen der Globalen Defensiv Initiative und der Bruderschaft von Nod, deren Anführer der kahlköpfige Kane ist, längst eine Computerspielikone. Schnell konnte das Spiel eine große Anhängerschaft um sich versammeln und so folgten einige Fortsetzungen und Add-ons. Darunter das bis heute beliebte „Alarmstufe Rot“. Nun hat EA das Spiel zusammen mit der Fortsetzung und drei Add-ons als Remastered Edition erneut veröffentlicht.

Wie schon oben beschrieben, geht es in Command & Conquer um einen Krieg zwischen der GDI und der Bruderschaft von Nod. Die Story wird dabei in Videosequenzen weitererzählt, in denen man auch seine neuen Aufträge bekommt, die in der Regel immer in einem anderen Land stattfinden. Mal muss eine Basis errichtet werden, mal eine feindliche erobert, es gibt Gefangenenbefreiungen und Search and Destroy Missionen.

In der Regel errichtet man zunächst eine Basis, die mit einer Art Mähdrescher geliefert wird, der Tiberium abbaut, die Ressource, die im Spiel für alles gebraucht wird. Weitere Gebäude produzieren Soldaten, Fahrzeuge, dienen als Silos, oder decken per Radar die Karte weiter auf. Hat man genügend Einheiten produziert, können diese auf Erkundungen gehen, oder direkt den Feind angreifen.

Ganz ähnlich spielt sich Alarmstufe Rot, hier sind die Konfliktparteien eben die Alliierten und die Sowjets. Statt Tiberium wird hier Erz abgebaut und es gibt eine größere Auswahl an Einheiten.

Startet man das Spiel, sieht es aus, wie vor 25 Jahren. Grob pixelig und auf einem größeren Monitor etwas unansehnlich. Drückt man nun die Space-Taste, geht es in den Remastered Modus und die Einheiten und das Gelände kommen als deutlich höher Auflösende 2D-Objekte daher. Das sieht richtig gut aus, behält aber den Originalstil bei.

Es gibt zudem eine alternative Steuerung, die sich an aktuellem Genre-Vertretern orientiert und eine ähnliche Steuerung bietet, alternativ kann auch die Original-Steuerung verwendet werden. Weiterhin wurde das Spiel um die Möglichkeit erweitert, Funktionen, etwa der Bau von Einheiten auf Schnelltasten zu legen, was das Ganze deutlich komfortabler macht.

Was die Reihe immer ausgezeichnet hat, ist der Soundtrack. Und der wurde vom Entwicklerteam in besserer Audioqualität neu abgemischt und das hat den einen oder anderen Ohrwurm zu bieten. Die Sprachausgabe des Originals wurde glücklicherweise beibehalten.

Als 1995 C&C zum ersten Mal auf den Markt kam, habe ich unzählige Stunden damit verbracht. Und schon bei der ersten Mission war ich wieder angefixt. Das alte Feeling ist sofort wieder da, die Steuerung, die verbesserte Grafik und der Soundtrack sorgen dafür, dass die Remastered Edition ein Volltreffer ist. Mit dem Originalspiel, der Fortsetzung „Alarmstufe Rot“ und den enthaltenen Erweiterungen bekommt der Spieler einen gigantischen Umfang, dazu kommt ein Karteneditor und ein gelungener Multiplayermodus. So gut können Spiele aussehen, die ein Viertel Jahrhundert auf dem Buckel haben. Aber nun muss ich wieder in den Einsatz, Kane mag keine Verspätungen.