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Von den Entwicklern Wings Interactive und Subliminal stammt das Indy-Spiel „Button City“, das ab sofort für Xbox Series X, PS5, Switch und PC erhältlich ist. Das Spiel ist ein narrative Adventure und dreht sich um Freundschaft und Gemeinschaft. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox Series X angsehen.

Wie befinden uns in den 90er Jahren, damals waren Gaming Arcades noch überall zu finden und ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Fennel, ein junge schüchterner Fuchs, ist neu in der Stadt und schaut in der örtlichen Arcade Button City vorbei. Dort findet er schnell neue Freunde, die ihn zum Spielen einladen. Und für ein Turnier brauchen sie ohnehin noch einen vierten Spieler, da kommt Fennel wie gerufen.

Das Spiel behandelt neben dem Gaming einige ernste Themen, wie den Wunsch, von anderen akzeptiert zu werden, Gesundheitsaspekte oder auch die Übernahme von Geschäften, um die abzuwickeln. Und letzteres gehört auch zur Story, denn Button City soll von einer geldgierigen Katze aufgekauft werden, um dort eine Mall zu errichten.

Aber nicht mit Fennel und seinen neuen Freunden, sie setzen alles daran, um Button City zu retten. Es gibt zahlreiche Mini-Spiele, die einfach zur Story gehören. Da macht man mal Limonade oder versucht, hinter eine Zeitung verstecke, ein Gespräch mitzuhören.

Dazu gibt es drei größere Mini-Games, bei denen man gegen NPCs antreten kann. Das erste ist ein Downhill-Racing-Spiel, bei dem man um Kurven driften muss. Leider hat das Spiel, das wirklich Laune macht, nur ein Level, welches aber mit Extras aufgepeppt werden kann.

Nummer zwei ist ein Rhythmus-Spiel, das mit der üblichen Steuerung daherkommt. So müssen zur richtigen Zeit die passenden Buttons gedrückt werden. Wenig komplex aber immer wieder spassig für eine Runde zwischendurch.

Das letzte ist das gelungenste, ein 4-v-4 Brawler bei dem es darum geht, Früchte zu sammeln und sie in den Mixer zu werfen, und dabei das andere Team daran zu hindern, das selbe zu tun.

„Button City“ ist ein spassiges Indy-Game mit unterhaltsamen Mini-Spielen. Die Figuren sind allerliebst und die Story ist auch gelungen. An der Steuerung gibt es nichts auszusetzen. Die Grafik schaut gut aus, zu viele sollte man aber nicht erwarten, auch der Sound ist gelungen. Die knapp zwanzig Euro für das Spiel sind sehr gut angelegt.