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Wie wir heute alle wissen, ist der Igel Sonic die Galleonsfigur von Sega. Doch beinahe hätte jemand anders ihm den Job weggeschnappt, Alex Kidd. Alex Kidd war ein direkter Konkurrent zu Nintendos Mario. Das Spiel „Alex Kidd in Miracle World“ erschien 1987 für das Sega Master System. 2008 wurde es für die Wii Virtual Console und 2012 für die PS3 veröffentlicht. Nun hat Merge Games das Spiel auch für PS4/5, Xbox One/Series X, die Switch und den PC umgesetzt. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One X angesehen.

Alex Kidd hat sieben lange Jahre auf dem Mount Eternal verbracht, als es ihn wieder in seine Heimat zieht. Da erreicht ihn die Nachricht, dass eben jene Heimat in Gefahr schwebt. Janken der Große versucht mit seinen Vasalen den ganzen Planeten Aries zu erobern, das kann nur Alex Kidd verhindern.

Tja, damals in den 80ern wurden in den Spielen oftmals keine großen Geschichten erzählt, sondern dienten nur als Aufhänger für die folgende Action und das war bei Alex Kidd nicht anders. Und das wurde glücklicherweise auch für das DX-Remake nicht geändert.

Was geändert wurde, ist beispielsweise die Grafik. Die bietet glücklicherweise immer noch pixelige Figuren und Umgebungen, sieht aber richtig klasse aus. Und der Vergleich zur Originalversion ist jederzeit möglich, denn die Grafik lässt sich zwischen Original und Remake umschalten. Da merkt man erst, wie schön die neue Version gelungen ist, ohne den Stil des Ur-Spiels aufzugeben.

Auch die flotte Musik des Spiels wurde modernisiert, bietet immer noch die gleichen Ohrwürmer, kommt aber deutlich moderner daher.

Kommen wir zum Spiel selbst. Außer zu laufen gibt es für Alex zwei Möglichkeiten, hüpfen oder schlagen. Trotzdem oder gerade deswegen ist das Spiel alles andere als leicht. Und weil Neueinsteiger schnell frustriert sein könnten, wenn alle Herzen verbraucht sind und das Spiel zu Ende ist, gibt es die Möglichkeit, in den Optionen unendlich viele Herzen sprich Leben zu wählen. Das lässt das Ganze doch immens entspannter angehen. Allerdings hat die Sache auch einen Haken, so lassen sich nämlich nicht alle Trophäen erbeuten, was wiederum dazu motiviert, es doch mit begrenzten Leben zu versuchen.

„Alex Kidd in Miracle World DX“ lässt gleich das alte Sega-Feeling wieder aufkommen. Hübsche Grafik, tolle Musik und abwechlungsreiche Level sorgen für jede Menge Spielspaß. Die Steuerung könnte ein wenig präziser sein. Neben dem regulären Spiel, das einige Level mehr als das Original aufweist, gibt es auch einen Bossrush Modus, in dem man lediglich hintereinander gegen die Bosse des Spiels antritt. Zudem ist es möglich, zwischen neuer Grafik und dem Original umzuschalten. „Alex Kidd in Miracle World“ ist auch in der DX-Fassung immer noch ein tolles Spiel, das ich gern weiterempfehle.