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Eigentlich sollte das Spiel „13 Sentinels: Aegis Rim“ bereits 2018 veröffentlicht werden, für die PS Vita und die PS4. Die Handheld-Version wurde allerdings gestrichen und nun steht das Spiel für die Playstation 4 auch bei uns in den Läden. Wir haben uns das Spiel angesehen.

Bei den 13 Sentinels handelt es sich um dreizehn Schüler, und jeder hat seine eigene Geschichte, wobei alle sich zusammenfügen. Gestartet wird aber erst einmal mit einem Tutorial und mit dem kann man bereits die ersten Spielstunden verbringen. Danach kann sich der Spieler aussuchen, mit wessen Geschichte er beginnen möchte.

Denn die wilden dreizehn sind ja nicht nur Schüler, sondern auch die Piloten von gigantischen Kampfrobotern. Und die kommen zum Einsatz, um einen Angriff aus dem All abzuwehren. Klingt nach 70er Jahre-Trash? Ja, und auch der hat prima unterhalten, wie auch die Sentinels.

Die Story selbst ist durchaus komplex, springt schnell zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her und ist ein wenig schwierig zu verfolgen. Abhilfe schafft eine Chronik, bei der man immer wieder nachlesen kann.

Im Verlauf der Kampagne, die mehr als dreißig Stunden in Anspruch nimmt, werden allerlei Fragen zur Story beantwortet und so erfährt der Spieler nach und nach mehr über die Roboter und die Invasoren. Und natürlich über unsere 13 Helden. Von denen ist jeder ein komplett anderer eigenständiger Charakter mit seinen Eigenheiten und kommt völlig ohne die üblichen Klischees aus.

Im Adventurepart des Spiels gibt es viel zu lesen, es gibt aber auch richtig gute japanische und englische Sprachausgabe sowie deutsche Untertitel. Immer wieder kommt es auch zu Fragen, die per Multiple Choice beantwortet werden müssen, was den weiteren Verlauf der Geschichte ändert.

Kommt es zum Kampf, und das tut es oft, geht das Spiel in den Echtzeitstrategiepart über. Das Schlachtfeld wird hier isometrisch gezeigt und die Technik der Kämpfe hat der Spieler schnell verinnerlicht. Und die Roboter bieten mit ihrer Ausrüstung und Bewaffnung auch einige taktische Möglichkeiten, zudem lassen sie sich mit Credits auch aufrüsten.

Bei den Kämpfen ist das Ziel, die Außerirdischen davon abzuhalten einen Zentralserver zu zerstören. Um das zu erreichen kann der Spieler bis zu sechs Sentinels einsetzen. Wobei jeder seine Vor- und Nachteile hat.

Wie früher als Jugendlicher die Kaijus in den Kinos hat mich auch „13 Sentinels: Aegis Rim“ sofort fasziniert und lange Zeit nicht mehr losgelassen. Dreizehn Figuren mit dreizehn Geschichten, da hat jeder seine Lieblinge, eine großartige Idee. Der Mix aus Adventure und Echtzeitstrategie ist genial miteinander verknüpft und die Kämpfe sind fordernd und haben einen knackigen Schwierigkeitsgrad. Großartiges Spiel mit toller Optik und genialem Sound. Unbedingt ansehen.