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Der Autor Rick Remender sagte mal „Science Fiction hat seine Nüsse verloren“ und „Fear Agent“ ist seine Art, gegen den Trend anzugehen. Nach den ersten Ausgaben muss ich sagen: Mission erfüllt. Die Story dreht sich um den texanischen Raumfahrer Heathrow Huston, Alkoholiker und eigentlich nicht so der nette Vorzeigeastronaut. Der erlebt fantastische Abenteuer. Cross Cult veröffentlicht die deutschen Ausgeben von „Fear Agent“ und seit kurzem ist der vierte Band erhältlich.

Euch geht so eine Rasse gieriger außerirdischer Bürokraten, die den Hals nicht vollkriegen können, gehörig auf den Sack? Wollen die Alien-Typen vielleicht eine ganze Sonne ihrer Energie berauben und damit ein ganzes Sonnensystem zum Tode verdammen? Dann braucht ihr einen Fear Agent! Einen Hardcore-Alien-Vernichter – einen wie Heath Huston, der die Dinge für euch richtigstellt. Okay. Sicher. Normalerweise ist Heath voll wie 'ne Haubitze, kann nicht mehr ganz gerade schießen und flucht genug, um kleinen grünen Männchen die Schamesröte in die hässlichen Alien-Gesichter zu treiben ... Aber ... Hey! In einem so verkorksten Universum ist er genau der richtige Mann für den Job.

Fans von Heath Huston, ihr müsst jetzt ganz tapfer sein. Das war es mit unserem geliebten Helden, der Texas Spaceman geht in den Ruhestand, denn Band vier ist leider der letzte. Noch einmal können wir mit unserem liebgewonnenen, saufenden und fluchenden Raumfahrer ein paar toll Abenteuer erleben, dann ist die Sammlung komplett. Schade, ich habe diesen Kerl richtig liebgewonnen und hätte gern noch mehr von ihm gelesen, aber wie heißt es so schön, man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Wie auch die drei Vorgänger ist der vierte Band großartig. Unbedingt lesen.

Hardcover / Cross Cult / 248 Seiten / € 26.-