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Mit „Zombie Army“ hat der Spieleentwickler Rebellion ein Spin-off zur eigenen Reihe „Sniper Elite“ geschaffen. Nach der „Zombie Army Trilogy“ erschien im vergangenen Februar das Spiel „Zombie Army 4: Dead War“. Und danach setzt die Handlung des neu bei Panini erschienenen Buches „Zombie Army – Die Festung der Toten“ aus der Feder von Chris Roberson an.

Ein nervenaufreibendes Abenteuer aus der alternativen Realität der international erfolgreichen Zombie Army-Videospiele! Hitler ist tot. Plan Z wurde vereitelt. Aber die Toten wandeln noch immer. Jun ist eine Zombie-Killerin – und eine verdammt gute obendrein. Gemeinsam mit Sergeant Josiah und den Jungs ihres Elitetrupps durchstreift sie Norditalien, um Untote zu eliminieren und nach Überlebenden zu suchen. Als sie auf eine Gruppe Flüchtlinge stoßen, die scheinbar gezielt von den Zombies gejagt werden, führt sie das auf die Spur einer ganz neuen, erschreckenden Bedrohung.

Es gibt unzählige Zombie-Romane, von denen sich die meisten entweder auf ihre Charaktere konzentrieren, andere wiederum auf pure Härte setzen. „Die Festung der Toten“ stellt nur Jun in den Vordergrund, alle anderen Figuren haben nicht genug Tiefe und sind dem Leser fast durch die Bank völlig egal. Es gibt zwar einige deftige Passagen, die locken den Gore-Hound aber auch nicht aus seiner Ecke hervor. Die Story ist an sich spannend, strotzt aber nur so vor den typischen Klischees. Schade, mit der Vorlage wurde hier einiges an Potenzial verschenkt.

Taschenbuch / Panini Comics / 320 Seiten / € 15.-