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Seit 2007 veröffentlicht der Verlag C.H. Beck die Zeitschrift für Ideengeschichte. Darin werden wissenschaftliche Originalbeiträge zur Geschichte philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Ideen veröffentlicht. Die kürzlich erschienene Ausgabe für das Frühjahr 2021 widmet sich dem Thema Kolonialwaren. Der Band enthält unter anderem Beiträge von David Armitage, Andreas Fahrmeir, Jürgen Osterhammel, Sundhya Pahuja und Britt Schlünz.

Im großen Warenhaus des Kolonialismus findet sich fast alles: Hochkultur und Massenkonfektion, Geschenke und Gebrauchsgüter, Forscherglück und auch so manches Beutestück. Das Portfolio der Kolonialwaren ist so weit gefächert wie ihre Provenienzen. Die Frühjahrsausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte spürt den abgründigen Wanderwegen der Kolonialwaren bis in unsere Tage nach.

Heute ist es der Konsument gewohnt, Artikel aus aller Herren Länder im Supermarkt zu finden. Es ist noch gar nicht so lange her, da mussten Dinge wie Zucker, Kaffee, Kakao oder Reis von Kolonialwarenläden aufwändig importiert werden. Wie kamen diese Dinge zu uns und woher eigentlicht? Der Band der Zeitschrift für Ideengeschichte widmet sich ganz dem Thema der Kolonialwaren und die verschiedenen Artikel geben einen tieferen Einblick in die Wege des Handels zur Kolonialzeit. Das ist hochinteressant, sehr verständlich geschrieben und äußerst informativ. Klare Kauf- und Leseempfehlung.

Softcover / C.H. Beck / 128 Seiten / € 16.-