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Was geschieht bei einer Zombie-Apokalypse? Davon erzählen unzählige Filme, Serien und Bücher. Aber meistens wird da nur auf eine kleine Gruppe Überlebender geschaut, wie es im Rest der Welt aussieht, bekommt der Zuschauer, beziehungsweise Leser gar nicht mit. Ander ist das Konzept bei "Year Zero", das einen Blick auf die ganze Welt zeigt. Band zwei der Geschichte ist nun als deutsche Ausgabe bei Cross Cult erschienen.

Auf der Flucht vor unerbittlichen Piraten navigiert sich eine bärbeißige norwegische Seekapitänin zusammen mit ihren zwei Enkelkindern durch einen Ozean voller Untoter. Ein kolumbianischer Kartellboss frönt all seinen sadistischen Freuden und ahnt dabei nicht, dass gerade eine weitaus größere Bedrohung als Zombies auf seine Dschungelfestung zusteuert. Ein Arzt aus Ruanda muss jene lähmende Angst überwinden, die ihn schon sein ganzes Leben lang plagt, während er sich mehr schlecht als recht einen Weg durch den wilden afrikanischen Busch bahnt. Zudem entdeckt eine schwangere Frau, dass die größte Bedrohung der neuen Welt vielleicht gar nicht von den Untoten ausgeht ...

Schon der erste Band hat mir sehr gut gefallen, der zweite dagegen hat mich regelrecht begeistert. Ich bin ein riesiger Fan von Zombie-Storys seit Ende der 70er Jahre und habe schon nahezu alle Arten von Erzählungen gesehen und gelesen, aber so eine packende Story wie in "Year Zero" noch nicht. Hier gibt es den großen Urlaubstrip. eine echte Weltreise mit Zombies, und zwar so vielen von den Untoten, wie man es vorher noch nie gesehen hat. Großartig, unbedingt lesen.


Hardcover / Cross Cult / 144 Seiten / € 22.-