Nextgengamersnet
Games,  Movies and more
 
 
 

Der amerikanische Autor Robert L. Kelly ist Professor für Anthropologie an der Universität von Wyoming und führt seit vierzig Jahren Ausgrabungen im Westen der USA durch. Zudem war er Präsident der Society for American Archaeology und ist Herausgeber von American Antiquity. Von ihm stammt das Buch „Warum es normal ist, dass die Welt untergeht“, das vor kurzem im WBG Verlag erschienen ist.

Angesichts von Pandemien, Klimawandel, Wirtschaftskrisen und Terrorismus sieht unsere Zukunft äußerst düster aus - oder? Der Anthropologe und Archäologe Robert Kelly sagt ganz entschieden: nein! Das Ende der Welt, wie wir sie kennen, kann kommen. Dieser Weltuntergang wird nicht so schlimm wie allseits befürchtet, denn zum ersten Mal haben wir die Möglichkeit, unser Wissen über die Vergangenheit zu unseren Gunsten zu nutzen.
Gemäß der Inschrift auf Tutanchamuns Grab »Ich habe das Gestern gesehen. Ich kenne das Morgen«, interpretiert Kelly 6 Millionen Jahre Evolutions- und Menschheitsgeschichte, um unsere Zukunft vorauszusagen: Was kommt nach dem Kapitalismus? Wie lösen wir in Zukunft internationale und globale Konflikte? Wird der Nationalstaat überleben?

Es gab immer schon gewaltige Umbrüche in der Menschheitsgeschichte und die haben quasi die Welt auf den Kopf gestellt. Anhand vier Beispielen aus der Vergangenheit schildert Autor Robert Kelly, welche Auswirkungen das gehabt hat, und was man daraus lernen kann. Das ist spannend und wird immer wieder durch Humor aufgelockert. Ein Buch, das ohne Zweifel zum Nachdenken anregt, darüber, wie man aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen kann. Und weil dazu wirklich jeder beitragen kann, sollte auch jeder mal einen Blick in dieses Buch werfen, ich kann es nur empfehlen.

Hardcover / WBG Verlag / 224 Seiten / € 22.-