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Ihre ersten zwei Bücher veröffentlichte die Autorin Manuela Inusa noch selbst, danach kamen sie über den Verlag blanvalet in den Handel. Im Oktober 2017 begann sie mit ihrer Valerie-Lane-Reihe und das erste Buch landete gleich in der Spiegel-Bestseller-Liste, wie auch alle nachfolgenden Romane. Die zweite Buch-Reihe, die sie ins Leben gerufen hat nennt sich „Kalifornische Träume“. Der fünfte Roman der Reihe, „Walnusswünsche“ ist bei blanvalet erschienen.

Victoria führt ein erfülltes Leben auf ihrer geliebten Walnussfarm, die schon seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist. Seit ihre Mutter verstarb und ihre ältere Schwester Abigail – schon immer eine Rebellin – die Familie verließ, ist es allerdings an ihr allein, die Farm über Wasser zu halten, was sich nicht immer leicht gestaltet. Und dann steht plötzlich Abby wieder vor der Tür, an der Hand ihre kleine Tochter, die bezaubernde Bella. Doch schon bald fliegen zwischen den Schwestern wieder die Fetzen – und Abby verschwindet – ohne Bella. Vickys einziger Lichtblick: Liam Sanders, der auf der idyllischen Walnussfarm für seinen neuen Roman recherchieren will – und der ihr Herz dazu bringt, ein paar ganz ungewohnte Sprünge zu machen …

Ich bin ja ein echter Spätzünder, wenn es an romantische Geschichten geht, aber dafür bin ich auch bei jedem neuen Buch völlig unvoreingenommen. So auch hier und ich hatte eigentlich Bedenken, da es sich bereits um den fünften Band der Reihe handelte, aber die Geschichte ist in sich völlig abgeschlossen, daher war das kein Problem. Es macht Spaß, Victoria kennenzulernen, die die Walnussfarm ihrer Familie über Wasser zu halten versucht, und dafür immer wieder kämpfen muss. Als dann ihre Schwester Abby samt Tochter auchtaucht, denkt man, nun wird ihr Leben leichter, doch weit gefehlt, denn Abby verschwindet ganz schnell wieder und lässt ihre Tochter bei Victoria, was einerseits schön ist, denn Bella ist eine ganz süße Person, doch natütlich bringt das auch weitere Arbeit und Verantwortung mit sich, und davon hatte Victoria auch vorher schon mehr als eine einzelne Person bewerkstelligen kann. Allerdings gibt es auch Licht am Ende des Tunnels in Person des Autors Liam, der auf ihrer Farm für einen Roman recherchieren will. Tolle Geschichte, wunderschön geschrieben, als Leser fühlt man sich da mittendrin in der herrlichen Landschaft und der überzeugenden Story. Ich empfehle „Walnusswünsche“ gern weiter.

Taschenbuch / blanvalet / 416 Seiten / € 10.-