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Die Archäologin Dr. Korana Deppmeyer ist als Kuratorin am Rheinischen Landesmuseum Trier für die Sammlungen zuständig. Mit "Von Amulett bis Zaubernagel" hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht. Das Buch dreht sich um Magie, Flüche und heilende Gegenstände in der römischen Antike. Das Buch ist bei WBG Theiss erschienen.

Üble Wünsche, böse Blicke, heilende Amulette: Sie waren ganz selbstverständlich Bestandteil des Lebens im alten Rom. Doch was ist Magie? Eine anerkannte Definition für den scheinbar so geläufigen Begriff gibt es nicht. Dr. Korana Deppmeyer nähert sich dieser Frage von archäologischer Seite. Die Kuratorin am Rheinischen Landesmuseum Trier öffnet die Türen zum magischen Bestand des Museums - vor allem zu seinen Depots. Mehr als 60 Objekte mit dem Label »Zauberding oder Wundermittel« gewähren einzigartige Einblicke in das magische Denken und Handeln, das die römische Kultur prägte. Dieses Sachbuch ist ein unterhaltsamer Spaziergang in die übersinnliche Sphäre von Fluchtafeln und Schutzzaubern, von Orakelstäbchen und Tieropfern, von magischen Ritualen und spirituellen Gegenständen aller Art.

Man hat schon so einiges über Magie im alten Rom gehört und sei es nur durch diverse Filme und Serien. Hier wird das Thema ganz wissenschaftlich behandelt, was es aber keineswegs weniger spannend macht, ganz im Gegenteil. Und schließlich glaubt man auch heute noch an so einige Dinge, so finden sich in unzähligen Autos Christopherus-Plaketten, die den Fahrer schützen sollen. Freilich war die "Auswahl" im alten Rom deutlich größer als heutzutage. Ein unglaublich spannendes Thema, das von Korana Deppmeyer großartig aufgearbeitet wurde.

Hardcover / WBG Theiss / 112 Seiten / € 38.-