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Da freut man sich über Besuch und dann so etwas. Als Außerirdische die Erde besuchen, bringen sie ein Virus mit, das mal eben den größten Teil der Menschheit ausrottet. Das ist das Grundgerüst der Story von „Virus Omega“ von Marcial Toledano und Sylvain Runberg. Im vergangenen Sommer hat Cross Cult den ersten Band als deutsche Ausgabe veröffentlicht, nun ist auch Band zwei mit dem Titel „Die Götter der Sterne“ erhältlich.

Bianca ist tot und Andrew wurde von einer Widerstandsgruppe gefangen genommen, in der er seine Tochter, Amanda, wiederfindet, die er bis dato verloren glaubte.

Kim und Lindsey machen sich auf die Suche nach Andrew und wandeln dabei auf den blutigen Pfaden des Massakers, das die Widerstandskämpfer verübt haben. Andrew ist währenddessen hin- und hergerissen zwischen der Freude, seine Tochter gefunden zu haben, und den Zweifeln, die er gegenüber der Motivation der Widerstandskämpfer hegt. Je näher der Endkampf gegen die seltsamen außerirdischen Wesen rückt, desto weniger Mitgefühl zeigt der Widerstand gegenüber den Menschen: Jedes Hindernis auf ihrem Weg wird ausgelöscht, und die ersten, die ihnen zum Opfer fallen, sind die fanatischen Anbeter der außerirdischen Invasoren. Wird Andrew so weit gehen, sich dieser neuen Sache vollständig zu verschreiben, um den Platz im Herzen seiner Tochter zurückzugewinnen?

„Virus Omega“ zeigt erschreckend viele Parallelen zum realen Verhalten der Menschen in der Pandemie. Das macht die Geschichte noch spannender. Und auch hier gibt es eine Gruppe, die die Außerirdischen verehrt, obwohl diese eine wahre Apocalypse ausgelöst haben. Da darf man schon gespannt darauf sein, wie die Story weitergeht. Unbedingt lesen, aber natürlich mit dem erstenn Band anfangen.

Hardcover / Cross Cult / 64 Seiten / € 18.-