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Haben wir noch gerade die Apocalypse bei „Year Zero“ genossen, steht nun mit „Virus Omega“ gleich die nächste ins Haus. Diesmal sind es jedoch keine Zombies. Eine außerirdische Rasse besucht die Erde und bringt einen Virus mit, der fast die gesamte Menschheit ausrottet. Die Geschichte stammt von Marcial Toledano und Sylvain Runberg. Band eins mit dem Titel „Die Vorherrschaft“ ist bei Cross Cult erschienen.

In naher Zukunft lässt sich eine rätselhafte außerirdische Rasse auf unserem Planeten nieder und bringt einen Virus mit sich, der den größten Teil der Menschheit gnadenlos niederstreckt.
Niemand weiß, woher diese Invasoren wirklich stammen und welches Ziel sie auf der Erde genau verfolgen. Keines dieser Wesen interagiert direkt mit den Menschen. Was wir jedoch wissen, ist, dass die Nähe zu einigen von ihnen heftige Reaktionen der Menschen sowie des Lands bewirkt: Übelkeit, Hysterie, Migräne, Dürre...
In dieser neuen Weltordnung lässt sich die Menschheit in nun drei Kategorien einteilen: jene, die sich dafür entschieden haben, sich der neuen Spezies anzupassen und mit ihr zusammenzuleben; jene, die sich den Invasoren mit gewaltsamen Widerstand entgegenstellen ... und dann sind da jene, die die sie verehren und in ihrer Ankunft die Manifestation göttlichen Wirkens sehen.

Dass die Menschheit schon bei einer Pandemie wie mit Covid19 völlig unterschiedlich reagiert, kann ja jeder seit mehr als einem Jahr feststellen. Einige glauben lieber Fake-News und Propagandaseiten im Internet, einige vertrauen Vegan-Köchen mehr als Wissenschaftlern und andere geraten in Panik. Und so ähnlich spielt es sich auch in „Virus Omega“ ab, in der sich die Menschheit in drei Kategorien teilt, die alle unterschiedlich mit der tödlichen Bedrohung umgehen. Das ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite und großartig in Szene gesetzt. Leider hat der Band nur 64 Seiten, hätten gern ein paar mehr sein können.

Hardcover / Cross Cult / 64 Seiten / € 18.-