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Mark Spörrle, gebürtiger Flensburger, ist Autor und Journalist. So schreibt er für die Zeit die satirische Kolumne „Familienglück“. Seine Bücher, etwa „Senk ju vor träwelling“ über die Deutsche Bahn, avancierten zu Bestsellern. Mit seinem neuen Buch widmet er sich der aktuellen Situation. „Unten ohne“ dreht sich um Geschichten aus dem Homeoffice. Erschienen ist das Buch bei Heyne.

Paketboten, die während des Meetings Sturm klingeln, Wohnungen, die zu Großraumbüros werden, Router mit Schwächeanfällen, Hunde im Video-Call: Das Büro in den eigenen vier Wänden hält so manche Überraschung bereit. Bestsellerautor Mark Spörrle erzählt irrwitzige Geschichten aus der schönen neuen Arbeitswelt – und er macht ein für alle Mal klar, wer im Homeoffice die Hosen an hat. Nämlich niemand. Zu keinem Zeitpunkt.

Ich lebe in einer WG und es ist noch gar nicht so lange her, da war ein Mitbewohner im Homeschooling, eine Mitbewohnerin studierte online und ich war selbst im Homeoffice, wie immer. Doch die Situation ist nun eine andere gewesen, denn ich bekomme recht oft Lieferungen von Paketdiensten und wenn es am Vormittag drei oder vier mal klingelt, ist das keine Seltenheit, doch nun war das ein Störfaktor für die anderen, weil nicht nur die Klingel laut ist, sondern auch die zwei großen Hunde durchdrehen lässt, und die sind noch viel lauter. Das ist eine meiner Geschichten aus dem Homeoffice. Wesentlich mehr und wesentlich unterhaltsamere Storys finden sich im Buch „Unten ohne“, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe, weile es einfach unglaublich witzig ist. Und wer selbst eine Weile im Homeoffice gearbeitet hat, wird so manche Situation wiedererkennen. Tolles Buch, das ich gern weiterempfehle und sicher ist es auch eine tolle Geschenkidee für jeden „Betroffenen“.

Hardcover / Heyne / 192 Seiten / € 12.-